FP will Ausländeranteil im Wohnbau begrenzen

Vorarlberg / 20.08.2014 • 21:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

FP stellt mit Maßnahmenpaket ihren Kurs in Sachen Integration vor.

Bregenz. (VN-tw) „Integration – Fördern und Fordern“ – unter dieses Motto haben Vorarlbergs Freiheitliche ihre Politik in Sachen Integration gestellt. Für Klubchef Dieter Egger und den designierten Integrationssprecher im Landtag, Christoph Waibel, „ist und bleibt die Frage der Integration von Migranten eine der zentralen Herausforderungen zur Sicherung des sozialen Friedens im Lande“.

Ein „Muss“ bei Schuleintritt

Das Hauptaugenmerk, so Egger und Waibel, solle weiter auf den frühzeitigen Erwerb der deutschen Sprache gelegt werden. „Jedes Kind muss bei Schuleintritt die deutsche Sprache beherrschen.“ Die deutsche Sprache stellt für beide den „Schlüssel zur Integration“ dar. Darüber hinaus müssten Eltern, so Egger, einerseits beim Sprach­erwerb und bei der Sprachvermittlung unterstützt und andererseits zur Kooperation verpflichtet werden.

„Sozialleistungen streichen“

Bei Pflichtverletzungen müsse dies „zu Konsequenzen wie beispielsweise der Streichung von Sozialleistungen führen“. Ganz generell treten die Blauen für die Begrenzung des Ausländeranteils ein. Beispielsweise soll in Schulklassen der Anteil an Kindern mit nicht-deutscher Muttersprache auf maximal 30 Prozent begrenzt werden. Detto im Bereich gemeinnütziger Wohnbau, auch dort wollen die Freiheitlichen einen Ausländeranteil von 30 Prozent nicht übersprungen wissen.

Fragen zur Integration bleiben zentrale Herausforderung.

Dieter Egger, FP-Klubchef

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