Golfplatz Lech erhält Konturen

Vorarlberg / 22.08.2014 • 21:51 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren: Der neue 9-Loch-Golfplatz im Lecher Ortsteil Zug soll 2016 bespielbar sein. Foto: Steurer
Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren: Der neue 9-Loch-Golfplatz im Lecher Ortsteil Zug soll 2016 bespielbar sein. Foto: Steurer

Bauarbeiten für den Arlberger Golfplatz laufen auch Hochtouren und liegen im Zeitplan.

Lech, Zug. (VN-tw) Was lange währt, wird endlich gut. Diesen Gedanken wälzten die Betreiber für den Bau eines 9-Loch-Golfplatzes im Lecher Ortsteil Zug wohl über Jahre. Rund 30 Gutachten und sogar eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) mussten erarbeitet bzw. durchgeführt werden, erst dann erhielten die Initiatoren des Projekts rund um die Lecher Hoteliers Clemens Walch und Florian Moosbrugger von den Behörden in Form eines Baubescheids grünes Licht. Walch beziffert die Ausgaben für Analysen und UVP mit mehr als einer Million Euro.

19 Hektar Grundfläche

Anfang Juni dieses Jahres wurde zum feierlichen Spatenstich ins Zugertal geladen. Jetzt, knapp drei Monate später, nimmt der Golfplatz, für dessen Bau rund 19 Hektar Grundfläche benötigt werden, erste Konturen an. Die Kosten für die Errichtung des Platzes belaufen sich auf rund 2,4 Millionen Euro. Weitere rund 1,2 bis 1,4 Millionen wollen die Betreiber für die Errichtung eines Klubheims aufbringen.

„Erdarbeiten auf Schiene“

Die Erdarbeiten befänden sich „auf Schiene und liegen voll im Zeitplan“, betont Markus Kleissl, der als Vorstand und Geschäftsführer der neu gegründeten Golf-Lech AG für die Abwicklung des Golfplatzbaus zuständig ist. Die Wetterkapriolen dieses Sommers werfen aber auch bei den Golfplatzbauern Schatten.

2015 soll „Pflegejahr“ werden

„Das vielfach regnerische Wetter hat im Hinblick auf die Begrünung der Spielbahnen zu einer zeitlichen Verzögerung geführt“, bedauert Kleissl. Dennoch gibt er sich optimistisch, das Vorhaben wie ursprünglich geplant bis Juni 2016 umgesetzt zu haben.

Was den Fortgang des Baus anbelangt, so werde aufgrund einer Auflage im UVP-Verfahren Ende September dieses Jahres ein Baustopp erfolgen.

„Arbeiten zur Finalisierung“

Und 2015 soll als „Pflegejahr“ genutzt werden. „Wir wollen der Vegetation zwischen Juni und September 2015 Zeit zum Wachsen geben.“ Auch zur „Finalisierung der Bauarbeiten“ werde die Zeit genutzt, ergänzte Kleissl.

Im Rathaus der Arlberggemeinde steht man freilich voll und ganz hinter dem Vorhaben. Bürgermeister Ludwig Muxel sieht so wie die Hoteliers im neuen Golfplatz „eine willkommene Ergänzung des Sommer-Ferienangebotes“.

Wetterkapriolen haben zu einer Verzögerung bei der Begrünung der Spielbahnen geführt.

Markus Kleissl

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.