Geisterfahrer-Alarm im Pfändertunnel

Vorarlberg / 24.08.2014 • 21:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Polizei stoppte die 35-jährige Fahrerin am Südportal. 

Bregenz. Das hätte böse enden können: Weil sie die Ausfahrt verpasst hatte, wurde eine 35-jährige Autofahrerin in der Nacht auf Sonntag im Pfändertunnel zur Geisterfahrerin.

Die Frau war gegen 2.30 Uhr auf der Rheintalautobahn (A14) von Dornbirn in Richtung Deutschland unterwegs, als ihr im Pfändertunnel plötzlich einfiel, dass sie die Ausfahrt Bregenz verpasst hatte. Die 35-Jährige wendete daraufhin ihr Auto im Tunnel und fuhr entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung zurück nach Bregenz. Beim Pfänder-Südportal konnte die Geisterfahrerin schließlich von der Polizei gestoppt werden.

15 Mal im Vorjahr

Im Vorjahr gingen bei der Vorarlberger Polizei 15 Geisterfahrer-Meldungen ein, in vier Fällen kam es zu einer polizeilichen Anhaltung. Doch was tun, wenn man selbst zum Geisterfahrer geworden ist? Der ÖAMTC rät:

» Sofort die Warnblinkanlage einschalten, um andere Lenker zu warnen.

» Sofort das Tempo reduzieren.

» So weit wie möglich an den nächstgelegenen Fahrbahnrand fahren, sofort anhalten, hinter der Leitplanke Schutz suchen und auf das Eintreffen der Exekutive warten.

» Niemals die Fahrbahn kreuzen, weil man im Stress leicht ein sich näherndes Fahrzeug übersehen kann.

» Auf keinen Fall versuchen, mit dem Fahrzeug zu wenden oder mit dem Rückwärtsgang die Autobahn wieder zu verlassen, denn das Risiko, dadurch herankommende Fahrzeuge zu gefährden, ist viel zu hoch.

» Keinesfalls versuchen, selbst einen Geisterfahrer zu stoppen. Das soll der Exekutive überlassen werden.

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