So kommt Schule nicht zu teuer

Vorarlberg / 24.08.2014 • 18:38 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Schulmaterialien wie etwa Hefte können ein tiefes Loch in die Geldtasche reißen.  Foto: VN/Sturmer  
Schulmaterialien wie etwa Hefte können ein tiefes Loch in die Geldtasche reißen. Foto: VN/Sturmer  

Der Schulstart geht für viele Eltern ins Geld. Die VN zeigen, wo man sparen kann.

Schwarzach. (VN-lip) Der Beginn des neuen Schuljahres bedeutet für viele Kinder und Eltern vor allem eines: Ausgaben. Die Liste der Schulmaterialien scheint endlos zu sein: Von Schulheften, Zeichenblöcken, Scheren und Kleber über Federschachteln mit Füllfedern, Bleistiften und Wasserfarben. Das kann bei manchen ein Loch in die Geldtasche reißen. Preisvergleiche zahlen sich aus: Die Arbeiterkammer Wien hat letztes Jahr erhoben, dass ein Schulstartpaket im Fachhandel durchschnittlich rund 138 Euro und in Handelsketten rund 97 Euro kostet. „Die Preiserhebungen sind auch für das Ländle aussagekräftig“, meint Paul Rusching von der AK Vorarlberg. Man finde aber nicht alles in einem Geschäft zum günstigsten Preis, sondern müsse die verschiedenen Angebote abklappern. Der Warenkorb enthält die 21 notwendigsten Utensilien, wie Schultasche, Federschachtel, Füllfedern, Buntstifte, Radierer und Hefte.

Für schulpflichtige Kinder zwischen 6 und 15 Jahren wird im September im Rahmen der Familienbeihilfe ein Schulstartgeld von jeweils 100 Euro ausbezahlt. Ein zusätzlicher Antrag dafür ist nicht notwendig.

Tipps zum Einkauf

Damit beim Einkauf nichts vergessen wird und die Rechnung nicht unerwartet in die Höhe schnellt, haben die VN einige Tipps zusammengestellt:

» Einkaufslisten: Volksschulen verteilen oft Einkaufslisten, damit die Schulanfänger voll ausgerüstet sind. Richtet man sich nach dieser, wird auch nicht zu viel eingekauft oder etwas vergessen.

» Papier-Fachhandel: Vor Schulbeginn hat der Fachhandel meist noch Aktionen. Außerdem wird dort kompetent beraten, was beim Sparen hilft.

» Umweltbewusstsein: Wählen sie umweltfreundliche Produkte, wie wiederbefüllbare Filzstifte auf Wasserbasis, Hefte mit Recyclingpapier oder Bleistifte ohne Lackierung am Holzschaft.

» Qualität: Die Haltbarkeit der Produkte ist wichtig. Durch langlebige Utensilien kann im Endeffekt Geld gespart werden. Billig-Filzstifte trocknen etwa schneller aus, billige Tintenkiller löschen das Geschriebene nicht komplett und billige Malfarben haben weniger Farbpigmente. Bei Füllfedern ist auf die Federqualität und Gestaltung des Schafts zu achten.

» Schultaschen: Passgenauigkeit, orthopädisch geformter Rückenteil, Formstabilität, hohe Standsicherheit beim Bepacken, stark belastbares, reißfestes Material, Wasserundurchlässigkeit und eine signalwirksame Erkennbarkeit sind wichtig. Die bepackte Tasche eines Volksschülers sollte nicht schwerer sein als maximal ein Zehntel des Körpergewichtes. Die Schultasche sollte auch auf dem ganzen Rücken getragen werden und nicht nur auf einer Schulter.

Schulmaterialien wie etwa Hefte können ein tiefes Loch in die Geldtasche reißen.  Foto: VN/Sturmer  
Schulmaterialien wie etwa Hefte können ein tiefes Loch in die Geldtasche reißen. Foto: VN/Sturmer  

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