Letzte Lösung: Videoüberwachung

Vorarlberg / 25.08.2014 • 19:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Müllsammelstelle in Gisingen. Der Kamereinsatz wird derzeit rechtlich geprüft.  Foto: sis
Müllsammelstelle in Gisingen. Der Kamereinsatz wird derzeit rechtlich geprüft. Foto: sis

Um überfüllte Müll­inseln zu vermeiden, könnten bald Kameras zum Einsatz kommen.

feldkirch. (VN-gms) Überfüllte und verschmutzte Müllsammelstellen sind ein Problem, über das im Bürgerforum Vorarlberg immer wieder Meldungen eingehen. Sind die Container erst einmal gefüllt, wird der Müll einfach davor abgestellt, was rasch zu einer zunehmenden Verschmutzung führt. Ein weiterer Kritikpunkt ist auch immer wieder die mangelhafte oder falsche Mülltrennung. Auch in Feldkirch kam es in letzter Zeit vermehrt zu Meldungen. Von der Sammelstelle beim alten Fußballplatz in Gisingen meldete ein Teilnehmer des Bürgerforums starke Verschmutzung. Dabei nannte er die beiden bekannten Probleme: Überfüllung und Verschmutzung durch falschen Müll. Bezüglich der Überfüllung schlug er vor, die Container öfter zu leeren. Schnell meldeten sich zwei weitere Diskutanten, die eine Kameraüberwachung forderten, um der Verschmutzung Einhalt zu gebieten: „So lange es Leute gibt, die ihren  Restmüll dort entsorgen, wird es auch bei vermehrtem Leeren nicht besser. Eine Videoüberwachung wäre die beste Lösung“, schrieb einer der beiden Bürgerforums-Nutzer. 

Prüfung läuft

Ein Vorschlag, der von der Stadt Feldkirch durchaus ernst genommen wird: „Die Möglichkeit einer Überwachung der öffentlichen Müllsammelstellen mit Kameras wird derzeit rechtlich geprüft. Ob eine Umsetzung erfolgen kann, ist noch nicht absehbar. Die Sammelstellen werden regelmäßig kontrolliert und gereinigt. Trotzdem kommt es leider immer wieder zu solchen Vorfällen“, teilte man auf Anfrage mit.

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