In den Radwegeausbau wird kräftig investiert

Vorarlberg / 26.08.2014 • 20:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz. In die Qualität und den Ausbau des Vorarlberger Radwegenetzes wird von Land und Gemeinden laufend investiert. So wie jetzt aktuell in Altach, wo ein rund 700 Meter langer fahrradfreundlich ausgebauter Straßenabschnitt in Betrieb genommen werden konnte. Weil der umgebaute Abschnitt auch ein Teilstück des überörtlichen Radwegenetzes ist, trägt das Land 70 Prozent der Projektkosten. Knapp 48.000 Euro werden von Landesseite ausbezahlt. Der Streckenabschnitt in Altach verläuft entlang des Koblacher Kanals vom Sauwinkel in Richtung Mäder. Durch die vorgenommene Asphaltierung des bisherigen Güterweges „Im Igleta“ wurde das beliebte Naherholungsgebiet am Rhein und beim Naturbiotop Sauwinkel für alle Radfahrer und Spaziergänger noch attraktiver gemacht. Insgesamt wurden in den Ausbau der Fahrbahn rund 90.000 Euro investiert.

„Alternativen Vorrang geben“

In Vorarlberg wird fast jeder zweite Alltagsweg umweltfreundlich zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. Verkehrsreferent LSth. Karlheinz Rüdisser: „Damit sich diese positive Entwicklung fortsetzt, wird weiter zielgerichtet und kräftig investiert.“ Allein in den Ausbau und den Erhalt des attraktiven Radwegenetzes fließen aus dem Landesbudget jährlich über drei Millionen Euro. „Indem wir dem Radfahren als Alternative zum Auto Vorrang geben, soll der Radfahreranteil am Individualverkehr bis 2020 von bisher 15 auf 20 Prozent angehoben werden“, erklärt Rüdisser. Dieses Ziel sei zwar ambitioniert, aber erreichbar, ist er überzeugt: „Gerade auch deshalb, weil 47 Prozent der werktäglichen Pkw-Wege kürzer als fünf Kilometer sind“.

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