Stadtunnel Feldkirch: Neustart für Verfahren

Vorarlberg / 29.08.2014 • 21:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wegen eines Formalfehlers erfolgt abermalige Vorlage der Fakten.

Feldkirch, Bregenz. (VN) Bei der gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Auflage der Unterlagen zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zum Stadttunnel Feldkirch bestand fast acht Wochen lang Gelegenheit, die Akten einzusehen. Insgesamt wurden dabei in allen drei Standortgemeinden sowie im Amt der Landesregierung knapp 40 Interessierte gezählt, bei der UVP-Behörde sind inzwischen rund 55 Stellungnahmen eingegangen.

Abermalige Einsichtnahme

Aufgrund eines Formalfehlers bei der Ankündigung muss die Auflage zur öffentlichen Einsichtnahme von Anfang September bis Mitte Oktober im Amt der Landesregierung und in den Standortgemeinden nochmals wiederholt werden. Alle bereits eingebrachten Stellungnahmen behalten jedoch ihre Gültigkeit und müssen nicht neu eingebracht werden, so die Auskunft der UVP-Behörde. Die Dauer der Auflage wird sechs Wochen betragen. Wie während der ersten Auflage können Bürgerinnen und Bürger in den Standortgemeinden Feldkirch, Frastanz, Göfis und im Landhaus in Bregenz Einsicht in die Unterlagen nehmen.

Verhandlung im Dezember

Wiederum ist es innerhalb der sechswöchigen Frist möglich, eine schriftliche Stellungnahme an die UVP-Behörde zu erstatten. Anschließend wird die Behörde alle eingebrachten Stellungnahmen aufarbeiten und feststellen, wer im Verfahren Parteistellung hat. Die öffentliche mündliche UVP-Verhandlung zum Stadttunnel Feldkirch wird ab dem 16. Dezember 2014 in Feldkirch stattfinden.

Mit dem eigentlichen Bescheid der Behörde zum Stadttunnel Feldkirch wird in den darauffolgenden Monaten gerechnet.

Zahlen & Fakten

» Gesamtlänge ca. 3950 m


» Durchmesser unterirdischer Kreisverkehr ca. 70 m


» Gesamtkosten 226,5 Millionen
Euro

Informationen öffentliche Auflage

» Dauer: Montag, 1. September bis Montag, 13. Oktober 2014

» UVP-Unterlagen liegen auf:
Landesregierung, Rathaus in Feldkirch, Gemeindeämter Frastanz und Göfis.

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