vorarlberg einst und jetzt. Das Quellenviertel in Bregenz

Vorarlberg / 10.11.2014 • 21:06 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
2014
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Bregenz. (VN-pes) Ob Landschaft, Verkehr oder Architektur – Vorarlberg und seine Gemeinden sind im steten Wandel. Der Blick auf alte Fotos wird zur Entdeckungsreise: Gebäude, Plätze und Straßen, die vor Jahrzehnten schon ein Stadtbild prägten, fügen sich heute in eine völlig neue Umgebung ein. Oder sie wichen der Architektur eines neuen Jahrzehnts, dem wieder ein neues folgte und so fort. So dokumentieren Bilder die Veränderung der Gemeinden und Städte.

Ab dem heutigen Dienstag werfen die VN unter dem Titel „Vorarlberg einst und jetzt“ den vergleichenden Blick auf historische Bilder von markanten Vierteln und Straßenzügen und auf aktuelle Fotos der selben Situationen.

Das Weltkriegsjahr 1917: Der Rauch quillt aus den Schloten der Maggi-Fabrik. Fünf Jahre nach dem Tod von Julius Maggi wurden in Bregenz noch Lebensmittel produziert. Vom linken Bildrand zur Mitte hin verläuft die Vorklostergasse. Im Vordergrund der Pulverturm, der, was seine Höhe anbelangt, seinem Namen keine Ehre macht. Von der Vorklostergasse zweigt die Quellenstraße in den Bildhintergrund ab, vorbei am Türmchen des Badehotels Zimmermann, ab 1925 als „Falken“ bekannt. Vis-à-vis im Gasthof Stern trafen sich die Vorarlberger Sozialdemokraten. Der Fotograf stand damals in etwa dort, wo heute die Samuel-Spindler-Straße verläuft. Von dort aus verdecken heute Bäume den Blick auf das Quellenviertel.

Blick über die Rheinstraße in Richtung Quellenviertel heute. Was 1917 noch grüne Wiese war, ist jetzt Baustelle (linker Bildrand): ein neues Geschäftshaus mit Büros, Handel und Gastronomie entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Yimpas-Kaufhauses. Der „Falken“ beherbergt heute ein Pokercasino, die Rheinstraße verläuft hier erst seit rund 30 Jahren.

1917
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