Schüler als Rückgrat der Jugend-Winterspiele

Vorarlberg / 13.11.2014 • 21:38 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Alpy soll zum Gesicht der EYOF-Winterspiele in Vorarlberg und Liechtenstein werden. Foto: EYOF  
Alpy soll zum Gesicht der EYOF-Winterspiele in Vorarlberg und Liechtenstein werden. Foto: EYOF  

1500 Jugendliche und zahlreiche Schulen werden sich im Montafon engagieren.

Schruns. (VN-hk) Die HTL in Dornbirn, Rankweil und Bregenz, die HAK Bludenz, das Sportgymnasium Dornbirn, die beiden Bregenzer Gymnasien Gallusstraße und Blumenstraße, die Berufsschulen, die HLS Rankweil und praktisch alle Schulen im Montafon – um die Europäischen Jugendwinterspiele in Vorarlberg und Liechtenstein wäre es ohne die tatkräftige Mithilfe zahlreicher Schulen und ihrer Schülern schlecht bestellt.

Mannigfaltig

Die Tätigkeiten der Jugendlichen sind so mannigfaltig wie das Wettkampf- und Rahmenprogramm der Spiele, die zwischen dem 25. und 30. Jänner in Vorarlberg und Liechtenstein über die Bühne gehen werden. Die meisten der Wettkämpfe in Vorarlberg konzentrieren sich auf den Raum Schruns/Tschagguns. Dort gibt es unter anderem die Sprungbewerbe auf den neugebauten Schanzen an der Peripherie von Tschagguns. Auch die Eröffnungsfeier findet im Auslaufbereich der Schanzen statt. Die Arbeit der Schüler im Vorfeld der Megaveranstaltung erstreckt sich auf die verschiedensten Bereiche. Vielfältig sind zum Beispiel die Beiträge der HTL Dornbirn. Dort haben Schüler aus der Abteilung Textil- und Bekleidungstechnik nicht nur das EYOF-Maskottchen, das Murmeltier Alpy, entworfen, 40 Informatik-Spezialisten aus der Höheren Schule in Dornbirn werden darüber hinaus während der Austragungswoche den IT-Support übernehmen. Die HTL Bregenz entwirft die olympische Fackel, während die HTL Rankweil in den nächsten Wochen das von ihr konstruierte Siegerpodest mit den dazu passenden Medal Trays präsentieren wird.

Die Schüler des Sportgymnasiums Dornbirn stellen sich als Helfer bei der Durchführung der Bewerbe zur Verfügung, während sich die beiden Bregenzer Gymnasien sowie die Mittelschule Schruns Dorf für einen Zeichenbewerb engagieren. Eine „Olympic Wall“ und die Biathlon-Gewehrständer aus Holz fertigen die Vorarlberger Berufsschulen. Dem Umstand, dass Sport auch durch den Magen geht – und das möglichst gesund –, wird man an der HLW Rankweil, im Schulsportzentrum Tschagguns und an den Tourismusschulen Bludenz Rechnung. Die Bildungsanstalten werden sich während der Wettkampfwoche in große Küchen verwandeln. Es sollen täglich schmackhafte Mahlzeiten für rund 900 Athleten, 500 Betreuer und 1200 freiwillige Helfer gezaubert werden.

Mennel ist angetan

Im höchsten Maße angetan vom Engagement der Vorarlberger Schüler ist EYOF-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Mennel (58). „Es ist wirklich beeindruckend, was die Jugendlichen alles aufstellen. Aber es gehört zur Grundidee der Jugendspiele: Wir wollen die Jugend so stark wie möglich einbinden und vor allem zum Sport bringen“, betont der Generalsekretär des Österreichischen Olympischen Komitees.

Wir wollen die Jugend in die Spiele einbinden, so stark es geht.

Peter Mennel