Wilde Schlägerei im Gasthaus

Vorarlberg / 18.11.2014 • 22:32 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Nicht einmal mit Handschellen konnte der Bursche von den Beamten endgültig ruhiggestellt werden.  Symbolfoto: VN/HB
Nicht einmal mit Handschellen konnte der Bursche von den Beamten endgültig ruhiggestellt werden. Symbolfoto: VN/HB

Bregenzer Polizisten hatten alle Hände voll zu tun, um einen Rabauken zu überwältigen.

Bregenz. (fst) In der Nacht zum Sonntag verstrickten sich einige Männer in einem Bregenzer Gasthaus in einen leidenschaftlich geführten Disput, der damit endete, dass einer im wahrsten Sinne des Wortes „auszuckte“: Um seinen Kontrahenten mundtot zu machen, schlug er ihm mit der Faust ins Gesicht – dieser riskierte an diesem Abend „keine Lippe“ mehr, denn sowohl Unter- wie auch Oberlippe waren getroffen und bluteten stark.

Die Polizisten, die wenig später am Ort der Auseinandersetzung eintrafen, hatten alle Hände voll zu tun, um die zwei gegnerischen Gruppen in Schach zu halten und den mutmaßlichen Täter auszusortieren. Dieser sah keine wie immer geartete Notwendigkeit, seine Identität preiszugeben, stattdessen beschimpfte er die Beamten mit Ausdrücken aus der untersten Schublade, der berühmte „Stinkefinger“ war noch die netteste Geste, die ihm zu entlocken war.

Autotür geöffnet

Schließlich gelang es, dem Tobenden Handfesseln an­zu­legen und ihn in den Dienstwagen zu verfrachten. Während der Fahrt zum Wachzimmer gelang es dem Mann trotz der Handschellen die Sicherheitsgurte zu lösen und die Autotür zu öffnen, am „Aussteigen“ während der Fahrt wurde er aber erfolgreich gehindert.

Eine Nacht im Arrest

Weil er sich, in der Bahnhofstraße angekommen, weigerte, auf eigenen Füßen zu stehen, wurde er mit vereinten Kräften ins Vernehmungszimmer gebracht – wo er wieder den eigenen Beinen mehr vertraute als dem Sessel, der ihm angeboten wurde. Da sich der Mann nicht beruhigen wollte, durfte er schlussendlich den Rest der Nacht im Arrest verbringen. Erst am nächsten Morgen sah er ein, dass es doch klüger ist, mit den Beamten zu kooperieren.