Flammen in der Restmüllbox

Vorarlberg / 23.11.2014 • 22:04 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das Feuer musste unter Einsatz von Atemschutz und mit Schaum bekämpft werden.  Fotos: VN/Hofmeister
Das Feuer musste unter Einsatz von Atemschutz und mit Schaum bekämpft werden. Fotos: VN/Hofmeister

Aus unbekannter Ursache brach gestern Mittag bei der Firma Häusle ein Feuer aus.

Lustenau. (VN-gs) Der Alarm ging um 12.25 Uhr bei der Feuerwehr Lustenau ein. Insgesamt 70 Mitglieder der Feuerwehren von Hard und Lustenau begannen mit der Bekämpfung des Brandes, der aus noch unbekannter Ursache in einer Trockenbox für Restmüll ausgebrochen war. Nach ersten Vermutungen kommt am ehesten Selbstentzündung in Frage.

Einsatzleiter Kurt Rauch sprach von gewissen Schwierigkeiten, mit denen die Florianijünger beim Einsatz konfrontiert wurden. „In den Filteranlagen befanden sich Hackschnitzel, wodurch das Feuer ständig neu entfacht wurde.“

Die Brandherde wurden mit Schaum abgedeckt und zur Bekämpfung des Feuers von oben stand ein Fahrzeug mit Drehleiter im Einsatz.

„Es bestand zu keiner Zeit Gefahr für Mitarbeiter oder Anrainer. Dank der stets engen Zusammenarbeit mit den Feuerwehren wurde der Brand rasch unter Kontrolle gebracht“, sagte Häusle-Geschäftsführer Martin Bösch in einer ersten Stellungnahme.

Stromausfall

In den vergangenen Jahren waren auf dem Betriebsgelände der Firma Hydranten installiert worden. Dennoch musste gestern vorübergehend ein Großtank der Feuerwehr eingesetzt werden. Der Grund: Durch einen brandbedingten Stromausfall setzten die Pumpen aus. Das Malheur konnte erst durch den herbeigerufenen Betriebselektriker beseitigt werden.

Durch den Brand wurden keine Personen in Mitleidenschaft gezogen, die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch unbekannt.

Kurt Rauch leitete den Einsatz der Feuerwehren.
Kurt Rauch leitete den Einsatz der Feuerwehren.