FH erhielt Auszeichnung für Familienfreundlichkeit

Vorarlberg / 25.11.2014 • 19:57 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Familienministerin Karmasin (r.) und Birgit Blenke.  
Familienministerin Karmasin (r.) und Birgit Blenke.  

Familienministerin zeichnete Dornbirns Fachhochschule mit Gütezeichen aus.

Wien, dornbirn. (VN) Birgit Blenke, Gleichbehandlungsbeauftragte der Fachhochschule Vorarlberg (FH) in Dornbirn, konnte von Bundesministerin Sophie Karmasin das Gütezeichen der „Familienfreundlichen Hochschule“ entgegennehmen. Bei dem Festakt wurden insgesamt vier Hochschulen für ihre bedarfsgerechten Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Studium geehrt. Mit dem staatlichen Gütezeichen „hochschuleundfamilie“ werden jährlich Institutionen ausgezeichnet, die gute Rahmenbedingungen für eine familienfreundlichere Arbeits- und Studienwelt und damit mehr Wahlfreiheit für ihre Beschäftigten und Studierenden geschaffen haben. Die gute Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie weiter zu fördern, gilt als erklärtes Ziel der Fachhochschule. Die Hochschule fasste im Rahmen des Auditierungsprozesses sowohl den Familienbegriff als auch den der Betreuungspflichten weiter.

Nicht nur die klassische Familie

So sollen neben der klassischen Familie mit Mutter, Vater, Kind auch Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Paare und Paare ohne Kinder Berücksichtigung finden. Als Betreuungspflichten erkennt die FH nicht nur solche gegenüber eigenen Kindern, sondern auch nahen Angehörigen an. „Wir haben zum Beispiel in der Studienordnung festgehalten, dass akuter Betreuungsbedarf eines Elternteils oder Partners ein berechtigter Grund ist, dass Abgabe- oder Prüfungstermine verschoben werden können“, erklärte Blenke.