300 Lawinenretter geben alles

Vorarlberg / 30.11.2014 • 22:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Auch Lawinensuchhund Keanu zeigte im Arlberger Schnee vollen Einsatz. Fotos: O. Lerch
Auch Lawinensuchhund Keanu zeigte im Arlberger Schnee vollen Einsatz. Fotos: O. Lerch

Bei der Übung „Lawinenunglück am Arlberg“ wurde die Einsatzbereitschaft überprüft.

Stuben. Die Ausgangslage hatte es in sich: „Nach anhaltend starken Schneefällen wurden durch die Vorarlberger Landesregierung vorsorglich zwei Hubschrauber des Bundesheeres aus Ostösterreich angefordert. Bei der Ulmer Hütte löst sich durch den Schneedruck eine große Lawine, die mehrere Skifahrer auf der Piste erfasst. Die Bergrettungen Klostertal und Stanzertal sowie eine Hundestaffel kommen als erste zum Einsatz. Bedingt durch das Ausmaß des Unglücks werden auch die Lawineneinsatzkräfte des Bundesheers alarmiert.“

Bundesheer, Bergrettung und Alpinpolizei probten am Samstag in Stuben am Arlberg den Ernstfall. Über 300 Personen standen bei der gemeinsamen Lawinen-Übung im Einsatz – darunter 60 Mann der Bergrettungen Klostertal und Stanzertal, fünf Lawinensuchhunde und 280 Lawineneinsatzkräfte aus der Walgau-Kaserne in Bludesch und der Pontlatz-Kaserne in Landeck. Um für mögliche Lawinenkatastrophen in Vorarlberg und im Westen Tirols vorbereitet zu sein, hält das Hochgebirgsjägerbataillon 23 auch in diesem Winter Lawineneinsatzkräfte in den Kasernen bereit.

Soldaten und Hundeführer kamen mit einem Black Hawk und einer Alouette 3 zur Unglücksstelle.
Soldaten und Hundeführer kamen mit einem Black Hawk und einer Alouette 3 zur Unglücksstelle.
Per Hubschrauber und Seil wurden die
Per Hubschrauber und Seil wurden die „Lawinenopfer“ geborgen.