Mehr als 10.000 Tote befürchtet

Vorarlberg / 28.04.2015 • 20:25 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Ein verletztes Mädchen wird von der Armee evakuiert.  REUTERS
Ein verletztes Mädchen wird von der Armee evakuiert. REUTERS

kathmandu. Bei der Erdbebenkatastrophe in Nepal könnten nach Angaben von Ministerpräsident Sushil Koirala  mehr als 10.000 Menschen ums Leben gekommen sein. Die Regierung habe angeordnet, dass die Rettungsarbeiten intensiviert würden, teilte Koirala mit. Sein Land benötige jetzt Hilfe von außen – vor allem Zelte und Medikamente. Die Zahl der Toten ist nach jüngsten amtlichen Angaben auf 4349 gestiegen. Mehr als 7000 Menschen wurden verletzt. Nach dem Abgang einer neuen Lawine im Erdbebengebiet werden bis zu 250 Menschen vermisst.

Am Dienstag hat es noch keinen Kontakt zu zwölf Österreichern gegeben, die sich in der Region aufhalten. Insgesamt umfasste die Liste des Außenministeriums 133 Personen, bei denen es Anfragen von Angehörigen gegeben hat, sagte Martin Weiss, Sprecher des Außenministeriums. Berichte über verletzte oder tote Österreicher hat es bisher noch keine gegeben.