Ermittlung gegen Pfarrer Amann nun eingestellt

Vorarlberg / 04.05.2015 • 22:11 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Keine Anklage gegen Pfarrer Eberhard Amann.  Foto: Archiv
Keine Anklage gegen Pfarrer Eberhard Amann. Foto: Archiv

Staatsanwaltschaft sieht keinen Verstoß gegen Verbotsgesetz.

Feldkirch. (VN-pes) Sein Verweis auf „Mein Kampf“ hat für den St. Gallenkircher Pfarrer Eberhard Amann keine rechtlichen Konsequenzen. Die Staatsanwaltschaft Feldkirch hat ihre Ermittlungen gegen ihn eingestellt, das bestätigte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Heinz Rusch, gegenüber den VN.

„Bei dieser isolierten Aussage liegt kein Straftatbestand vor“, so Rusch wörtlich. Amann hatte in einem Beitrag im Gemeindeblatt Hitler als Beispiel genommen, der sich den Zölibat der Priester zum Vorbild nehmen und nicht heiraten wollte.

Der Verein „Heimat ohne Hass“ hatte den 85-jährigen Pfarrer daraufhin wegen des Verdachts auf Wiederbetätigung angezeigt. Eberhard Amann hatte später sein Bedauern über die Äußerung bekundet und betont, er sei ein Nazi-Gegner.