Feriendorf für Flüchtlinge

Vorarlberg / 13.05.2015 • 20:32 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
In zwei Feriendorf-Häuser ziehen bald junge Flüchtlinge ein.  
In zwei Feriendorf-Häuser ziehen bald junge Flüchtlinge ein.  

Kompromiss: Caritas kann nun zwei Feriendorf-Häuser mieten.

bartholomäberg. (VN-hrj) Für das Problem Flüchtlingsunterkünfte im Feriendorf Außerböden gibt es jetzt eine Kompromisslösung. Caritas und Land haben dem Eigentümer des Feriendorfs, Peter Wachter, angeboten, zwei der insgesamt sechs Häuser anzumieten und dort zwölf Jugendliche unterzubringen.

Die Idee, sein Feriendorf in Flüchtlingsunterkünfte zu transformieren, hatte Wachter im November 2014 – nachdem er erfahren hatte, dass die Caritas aufgrund der Quotenregelung Wohnmöglichkeiten sucht. Ein Caritas-Mitarbeiter besichtigte das Objekt und habe es laut Natter gut für UMF (Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge) befunden. Es folgten schier endlose Verhandlungen, in die auch der Bartholomäberger Gemeindechef Martin Vallaster involviert war. Offenbar konnten die Verhandlungen nun mit dieser Kompromisslösung abgeschlossen werden.