Ungeduldige Mia wurde im Rettungsauto geboren

Vorarlberg / 13.05.2015 • 22:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Klein-Mia mit Eltern Antonio und Antonia, Bruder Fabian sowie Karin und Werner Meisinger. Foto: RK Vbg  
Klein-Mia mit Eltern Antonio und Antonia, Bruder Fabian sowie Karin und Werner Meisinger. Foto: RK Vbg  

Baby Mia erblickte das­ Licht der Welt am Mittwochmorgen im Rettungswagen des Bregenzer Roten Kreuzes.

Lauterach. Dass Mia es besonders eilig hatte, konnten ihre Eltern Antonia und Antonio Zeljko nicht wissen. Der Geburtstermin für das zweite Kind der Familie war der vergangene Samstag. Mutter Antonia ist am frühen Morgen aufgewacht und fühlte sich fit. Plötzlich setzten um 5 Uhr die ersten leichten Wehen ein und schon kurz darauf platzte die Fruchtblase.

Um 5.37 Uhr setzte Vater Antonio den Notruf bei der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle Vorarlberg ab, die sofort die Rotkreuz-Abteilung Bregenz alarmierte. Der erfahrene Landesrettungskommandant Werner Meisinger und seine Frau Karin trafen bereits um 5.43 Uhr in Lauterach ein, wo die werdenden Eltern schon vor dem Haus warteten. Danach ging alles ganz schnell. Das Rettungsauto fuhr los und machte vor dem Schalten einen Ruck, was den Geburtsvorgang offensichtlich nochmals beschleunigte. Der Muttermund ging auf, das Köpfchen schaute heraus, das Baby schrie und schon konnte die Mutter ihr Kind in die Arme schließen. Der stolze, frischgebackene Vater durfte die Nabelschnur durchschneiden. Die kleine Mia bringt 3,55 kg auf die Waage und ist 49 cm groß. Mutter und Tochter sind wohlauf. Der große Bruder Fabian hatte es dann auch eilig, seine Schwester im Krankenhaus zu besuchen. Von der aufregenden Geburt hat er nichts mitbekommen.

Meisingers gratulierten

Das Rotkreuz-Ehepaar Karin und Werner Meisinger ließ es sich nicht nehmen, sich persönlich nach dem Wohl der Familie zu erkundigen und brachte der frischgebackenen Mama einen Blumenstrauß ins Krankenhaus.

„Trotz unserer mehrfachen Erfahrung als Geburtshelfer und unserer guten Ausbildung als Rettungssanitäter sind solche Einsätze sehr selten und nie Routine“, freuen sich Meisingers.