Ursache für tödlichen Brand in Frastanz noch nicht völlig geklärt

Vorarlberg / 27.05.2015 • 22:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Löscharbeiten beim Brandobjekt: Die Bewohner wurden inzwischen vor­übergehend ausgesiedelt.  Foto: VOL.AT/Rauch  
Löscharbeiten beim Brandobjekt: Die Bewohner wurden inzwischen vor­übergehend ausgesiedelt. Foto: VOL.AT/Rauch  

Polizei geht beim Tod von 91-jährigem Opfer nicht von Fremdeinwirkung aus.

Frastanz. (VN-gs) Beim Brand eines dreigeschoßigen Gebäudes in Frastanz kam am Dienstagabend eine 91-jährige Bewohnerin ums Leben (die VN berichteten). Als die Feuerwehr beim Brandobjekt anlangte, stand der erste Stock bereits völlig in Flammen. Nur mit schwerem Atemschutz gelang es, in die Innenräume vorzudringen. „In der Küche stießen wir schließlich auf den Leichnam der Frau“, bestätigte der Frastanzer Feuerwehrkommandant Martin Schmid den VN.

In der Küche wird auch der Brandherd vermutet. Entsprechende Ermittlungen durch Beamte des Landeskriminalamtes waren gestern noch im Gange. „Ein definitives Ergebnis zur Brandursache erwarten wir erst am Donnerstagnachmittag“, sagte Polizeisprecher Horst Spitzhofer gestern. Der Leichnam der 91-jährigen Frau, die in Frastanz als sozial engagiert bekannt war und als Mesnerin gearbeitet hatte, wurde in Feldkirch obduziert. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sei bei dem Unglück laut Polizei nicht von einer Fremdeinwirkung auszugehen.

Einer zweiten Bewohnerin, die von der Feuerwehr mittels Leiter aus dem Brandobjekt gerettet wurde, gehe es den Umständen entsprechend gut.

Bewohner ausgesiedelt

Laut Feuerwehrkommandant Schmid steht das Brandobjekt auf Anordnung der Polizei derzeit leer. Auch das Café im Erdgeschoß wurde geschlossen. „Die Brandbelastung ist derzeit noch zu gefährlich, sämtliche Bewohner mussten deshalb vorübergehend ausgesiedelt werden“, so der Kommandant zu den VN.