Vorarlberg Einst und Jetzt. Altes Hallenbad

Vorarlberg / 10.08.2015 • 21:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das erste Hallenbad Vorarlbergs in der Schule Stella Matutina.
               Foto: Stadt Feldkirch

Das erste Hallenbad Vorarlbergs in der Schule Stella Matutina.

Foto: Stadt Feldkirch

Feldkirch. Jedes Jahr lockt das poolbar festival zahlreiche Kultur- und Musikbegeisterte in das Alte Hallenbad im Feldkircher Reichenfeld. Der heutige Veranstaltungsort blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. 1912 errichtete der Jesuitenorden in einem Gebäude des ehemaligen Elitegymnasiums Stella Matutina Vorarlbergs erstes Hallenbad – damals noch auf der rechten Seite der Ill. Mehr als zwanzig Jahre zogen ihre Sprösslinge dort ihre Bahnen, bis die Jesuiten 1939 von den Nationalsozialisten vertrieben und die Schule geschlossen wurde. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Schwimmhalle als Kaserne und Lazarett genutzt. Im Anschluss war sie völlig zerstört. Im Jahr 1963 bauten die Jesuiten das Hallenbad an seinem heutigen Standort, links der Ill, wieder auf. 1979 musste der Jesuitenorden die Stella Matutina aufgrund von mangelndem Ordensnachwuchs jedoch schließen. Das Alte Hallenbad stand daraufhin 14 Jahre lang leer. 1993 wurde das ganze Reichenfeld samt Hallenbad von der Stadt schließlich gekauft und saniert.

In den 60er-Jahren wurde das „Alte Hallenbad“ an seinem heutigen Standort neu erbaut.  Foto: Beate Rhomberg.
In den 60er-Jahren wurde das „Alte Hallenbad“ an seinem heutigen Standort neu erbaut. Foto: Beate Rhomberg.