„Vielen Dank an meine Helfer“

Vorarlberg / 25.09.2015 • 22:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die rüstige 89-Jährige zeigt auf den rettenden Seniorennotruf, den sie ursprünglich gar nicht wollte. Foto: VOL.AT/Brüstle
Die rüstige 89-Jährige zeigt auf den rettenden Seniorennotruf, den sie ursprünglich gar nicht wollte. Foto: VOL.AT/Brüstle

Herta (89) aus Lingen­au ist nach dem Raubüberfall die Heldin aus dem Bregenzerwald.

Lingenau. Donnerstagnachmittag wurde die 89-jährige Herta aus Lingenau von Einbrechern heimgesucht (die VN berichteten exklusiv). Mit dem Seniorennotruf verständigte sie das Rote Kreuz. Die Einbrecher ergriffen die Flucht, fünf Minuten später waren die Rotkreuzhelfer bei ihr.

„Es geht mir gut“

„Ich bin unverletzt, es geht mir gut“, erzählte Herta im VOL.AT-Gespräch. Ein bisschen steckt ihr der Schreck schon noch in den Knochen. Doch die Einbrecher wurden gefasst, sie selbst überstand die heikle Situation zum Glück unverletzt.  Die Bregenzerwälderin bedankt sich ganz herzlich bei ihren Helfern: „In Vorarlberg haben wir die besten Einsatzkräfte der Welt.“

Wichtiges Rufhilfegerät

Zuerst wollte Herta nie ein Rufhilfegerät für Senioren tragen.

„Ich habe mich zuerst dagegen gesträubt“, sagt sie. Ihre Einstellung dazu hat sich geändert. „Ich kann das Gerät nur empfehlen. Ich brauche nur den Knopf zu drücken. Fünf Minuten später ist jemand bei mir und kümmert sich um mich.“