Feuer zerstört Asylunterkunft

27.09.2015 • 20:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Brandherd befand sich im Inneren des Gebäudes.  Foto: KAPO
Der Brandherd befand sich im Inneren des Gebäudes. Foto: KAPO

Laut Ermittlungen der Kantonspolizei St. Gallen wird ein Anschlag auf das Haus ausgeschlossen.

St. Gallen. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte war bereits offenes Feuer sichtbar. 14 Bewohner konnten selbstständig das brennende Haus verlassen. Rund 70 Angehörige der Feuerwehren von Kaltbrunn, Benken und Uznach brachten nach rund zwei Stunden das Feuer unter Kontrolle. Es loderte immer wieder auf. Das Dach musste abgedeckt werden. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen des Feuers auf angebaute Stalleinrichtungen und Remisen. In der Asylunterkunft wohnten insgesamt 24 Personen. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs hielten sich 14 im Haus auf. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Die Asylwerber wurden durch die Gemeinde Kaltbrunn vorübergehend in der Zivilschutzanlage untergebracht. Nebst den Feuerwehren standen mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St. Gallen, ein Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz. Abklärungen von Kriminaltechnikern und Fachspezialisten der Kantonspolizei St. Gallen haben inzwischen ergeben, dass sich die Brandausbruchszone in einem Zimmer im Innern des Hauses befand. Es bestehen keine Hinweise auf einen Brandanschlag.