Grenzbrücke Höchst gekonnt demoliert

27.09.2015 • 20:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Gleich mehrere Bagger rissen die Brücke ein. Foto: Alfons J. Kopf
Gleich mehrere Bagger rissen die Brücke ein. Foto: Alfons J. Kopf

Teilstück über die Autobahn innert einer Nacht mit schwerem Gerät abgebrochen.

Höchst. (ajk) Die Planung der Schweizer Straßenbauer hat sich bewährt: Der erste Abschnitt der Grenzbrücke zwischen Höchst und St. Margrethen wurde in einer Nacht abgebrochen. Die A 1 ist wieder befahrbar. Für den restlichen Brückenteil auf Höchster Seite lassen sich die Schweizer mehr Zeit.

Generalstabsmäßige Planung war die Voraussetzung dafür, dass die Autobahn im Bereich St. Margrethen lediglich für eine Nacht gesperrt werden musste. Die Behelfsbrücke war mit Folien gegen Staub und Wassergüsse abgedeckt worden.

Pünktlich um 20 Uhr wurde am vergangenen Samstag der Autobahnabschnitt gesperrt. Sofort fuhr schweres Abbruchgerät auf, die Maschinenbesatzungen rückten der massiven Straßenbrücke zu Leibe. Bereits nach kurzer Zeit krachten die ersten Brückenteile in die Tiefe, kurz vor 23 Uhr waren auch sämtliche Brückenpfeiler demoliert. Mit mächtigen hydraulischen Zangen zerteilten die Bagger die Teile so, dass sie bis in die Morgenstunden auf Lkw verladen und abtransportiert werden konnten.

Nicht ganz so eilig haben es die Schweizer mit dem Abbruch der restlichen Brücken. An diesen teilweise über 100 Jahre alten Bauteilen über den Alten Rhein und das Rheinvorland neben dem Zollamt Höchst kann tagsüber in Ruhe gearbeitet werden, weil keine Straßensperre erforderlich ist.