Bekommen Flüchtlinge bei ihrer Ankunft Smartphones geschenkt?

Vorarlberg / 28.09.2015 • 19:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Nein. Asylwerber hatten schon ein Vorleben, wo sie meist ebenso wie andere ein Smartphone besaßen. Allerdings oft mit einem kleinen Unterschied: Die großen Konzerne produzieren für den Markt im Nahen Osten günstigere Varianten mit älteren Teilen, damit sich die Menschen vor Ort ein Smartphone leisten können. Viele Flüchtlinge, die wir gefragt haben, erzählen, wie wichtig ein Smartphone auf der Flucht ist. Ein Flüchtling aus Wolfurt zum Beispiel. Er war zwölf Tage zu Fuß durch Mazedonien unterwegs. Im Wald, damit man ihn nicht findet. Schlepper gab es keinen. Nur „Google Maps“ erklärte er. Ohne Smartphone hätte er nicht überlebt. Zudem ist es für viele, die hier sind, der einzige Draht nach draußen. Einige Mobilfunkunternehmen spendeten Simkarten mit einem kleinen Startguthaben. Ansonsten bezahlen Flüchtlinge alles selbst.

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