Vorarlberger Mutter bei Kollision auf Reschenbundesstraße getötet

28.09.2015 • 20:36 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Auto der 36-jährigen Unfalllenkerin aus Bludenz wurde in eine angrenzende Wiese geschleudert.  Foto: zeitungsfoto.at
Das Auto der 36-jährigen Unfalllenkerin aus Bludenz wurde in eine angrenzende Wiese geschleudert.  Foto: zeitungsfoto.at

Tragischer Unfall in Tirol forderte am gestrigen Montag das Leben einer Bludenzerin.

Bregenz, Landeck. Bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Lkw ist am Montag die Vorarlberger Lenkerin eines Pkw auf der Reschenbundesstraße bei Pfunds im Tiroler Bezirk Landeck getötet worden.

Die Autofahrerin war plötzlich auf den linken Fahrstreifen geraten, wo es zur Kollison mit dem Sattelschlepper kam. Die Frau war „massiv im Wrack eingeklemmt“, schilderte ein Polizist vor Ort. Sie dürfte auf der Stelle tot gewesen sein.

Schwer verletztes Kind

Ein aus dem Wrack befreites Kind hat nach Angaben der Polizei schwere Verletzungen erlitten und musste vom Hubschrauber in das Krankenhaus  von Zams geflogen werden, ehe es dann in die Klinik nach Innsbruck verlegt wurde. Bei der Unglückslenkerin handelte es sich um eine 36-jährige Frau aus dem Bezirk Bludenz. Ihr fünfjähriger Bub befand sich im hinteren Teil des Fahrzeuges, das durch die Wucht des Aufpralls in ein angrenzendes Feld katapultiert wurde. Die Feuerwehr musste eine Bergeschere einsetzen, um die Insassen zu befreien.

Zustand stabil

Der Zustand des fünfjährigen Buben sei stabil, hieß es.

Der Sattelzug wurde von einem 63-jährigen Südtiroler gelenkt. Er war laut Polizei vorschriftsmäßig unterwegs. Warum die Frau auf die Gegenfahrbahn geraten ist, war unklar.

Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt, erlitt aber einen schweren Schock. Er wurde ins Krankenhaus Zams eingeliefert. Zur genauen Klärung der Todesursache der Unfalllenkerin wurde eine Obduktion angeordnet.

Die Strecke zwischen Tösens und Pfunds musste nach dem Unfall ab 12 Uhr für mehrere Stunden gesperrt bleiben, am Lkw entstand ein schwerer Sachschaden am Führerhaus.

Personenkraftwagen konnten während der Bergungsarbeiten über die Oberinntalstraße ausweichen, Lastkraftwagen mussten indessen warten.