Kein neuer Schutzweg in der Karl-Höll-Straße

Vorarlberg / 29.09.2015 • 19:26 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
In der Karl-Höll-Straße würde sich ein Lauteracher Bürgerforumsnutzer einen Zebrastreifen wünschen. Foto: jan
In der Karl-Höll-Straße würde sich ein Lauteracher Bürgerforumsnutzer einen Zebrastreifen wünschen. Foto: jan

In Lauterach wünscht sich ein Leser einen neuen Zebrastreifen nahe der VS Dorf.

Lauterach. (VN-jan) Bereits in der VN-Ausgabe vom 23. September berichteten wir über den Wunsch eines Bürgerforumsnutzers, in der Karl-Höll-Straße in Lauterach einen neuen Schutzweg einzurichten. Der Nutzer sorgt sich um die Sicherheit der Schulkinder aus dem Lerchenweg, die die Straße überqueren müssen, um zur Volksschule Dorf zu gelangen. „Wäre es hier nicht sicherer, einen Zebrastreifen an den beidseitigen Bushaltestellen Lerchenpark zu machen?“, fragt er.

Bislang müssen die Schüler an der Karl-Höll-Straße entlang bis zum Feuerwehrhaus gehen und dann den dortigen Schutzweg überqueren, um die Schulstraße zu nutzen. Mit einem neuen Zebrastreifen auf Höhe der Bushaltestelle Lerchenpark könnten die Kinder direkt in die Rosenstraße gehen und über diese zur Schule gelangen.

Ein weiterer Nutzer des Bürgerforums stimmt dem Vorschlag zu und hofft zudem auf diszipliniertere Autofahrer: „Eine tolle Idee. Eventuell in Verbindung mit einer Bremschwelle, dann wäre die Raserei auch vorbei.“

Gemeinde hält Weg für sicher

Nun hat die Marktgemeinde Lauterach auf den Vorschlag aus dem Bürgerforum reagiert: „Im Abstand von 110 Metern ist bereits ein Zebrastreifen vorhanden. Hier wäre ein zusätzlicher Schutzweg nicht zweckmäßig, da laut verkehrstechnischen Richtlinien der Abstand zum benachbarten Schutzweg mindestens 250 Meter betragen sollte“, erläutert Erwin Rinderer vom Gemeindeamt. Ansonsten befürchtet er, dass die Autofahrer nicht mehr anhalten: „Der Zebrastreifen soll ja auch von den motorisierten Verkehrsteilnehmern entsprechend beachtet werden.“ Eine Gefahrenstelle sieht die Marktgemeinde in der aktuellen Situation jedenfalls nicht: „Wir wagen zu behaupten, dass der beidseitige Gehsteig den Kindern einen gesicherten Schulweg bietet und der Gang über den vorhandenen Zebrastreifen keinen Umweg darstellt“, erklärt Rinderer.