Alpina weicht Wohnungen

Vorarlberg / 30.09.2015 • 22:05 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

In Schruns wird kräftig investiert. Heute, Donnerstag, legt Rhomberg Pläne fürs Projekt Alpina vor.

Schruns. (VN-tw) Dazu lädt das Unternehmen heute, Donnerstag, ab 18.30 Uhr ins erste Obergeschoß im Haus des Gastes in Schruns. Durch den Informationsabend, bei dem das Vorhaben im Detail präsentiert wird, führt Projektentwicklerin Lucia Mündle (30). Mündle steht Interessierten auch bei Fragen zum Vorhaben Rede und Antwort.

Baubescheid steht bevor

Bei Rhomberg geht man davon aus, mit der Umsetzung des Vorhabens noch im Herbst starten zu können. Im Rathaus steht man offenbar hinter den Plänen, deshalb dürfte die Ausstellung eines rechtskräftigen Baubescheides nur noch Formsache sein. Gleichzeitig mit der heutigen Vorstellung der Pläne will Rhomberg seine Verkaufsaktivitäten starten, sagt Mündle.

Fünfzehn neue Wohnungen

Konkret will Rhomberg, der das rund 2000 Quadratmeter umfassende Areal samt Café Alpina 2014 erwerben konnte, das bestehende Gebäude abbrechen und dort ein neues Haus errichten. Das Areal im Ortszentrum der Marktgemeinde lag im übrigen ohnehin bereits rund ein Jahrzehnt lang brach. Bis in zwei Jahren soll das Ganze bezugsfertig sein. In zwei Baukörpern werden fünfzehn Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen Platz finden.

Sechs gewerbliche Einheiten

Darüber hinaus, so Mündle, sollen sechs gewerbliche Einheiten im neuen Gebäude untergebracht werden. Neben einer Praxis für einen Mediziner und einer Bankfiliale wird auch ein Gastronomiebetrieb in der neuen Alpina seine Pforten öffnen. Die Wohnungen werden „über ansprechende Grundrisse und zu einem Großteil über großzügige Loggien oder Terrassen verfügen“, spart die Projektleiterin nicht mit Eigenwerbung. Zusätzlich soll jede Wohnungseinheit über ein Kellerabteil und einen Tiefgaragenplatz verfügen. „Brachliegende Flächen im Ortszentrum sind naturgemäß keine Augenweide“, sagte dazu der Schrunser Bürgermeister Jürgen Kuster (44) im VN-Gespräch und ließ damit deutlich durchblicken, dass die Gemeinde für die Nachnutzung eintritt.