Aquaplaninggefahr wird entschärft

30.09.2015 • 20:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Aquaplaning war Mitte September die Ursache auf dem betreffenden Autobahnabschnitt zwischen Lauterach und Wolfurt.  Foto: VN/Hartinger
Aquaplaning war Mitte September die Ursache auf dem betreffenden Autobahnabschnitt zwischen Lauterach und Wolfurt. Foto: VN/Hartinger

Asfinag arbeitet an ­Gefahrenstelle auf der A 14 zwischen Lauterach und Wolfurt.

Wolfurt. „Besonders Fahrzeuge mit viel Pferdestärken und Heckantrieb geraten auf der Überholspur außer Kontrolle”, erklärte Emil Hell, bei der Asfinag zuständig für Fragen der Verkehrssicherheit, auf VOL.AT-Anfrage.

Verantwortlich dafür sei zumeist eine überhöhte Geschwindigkeit der Fahrzeuge: Auf dem betroffenen Streckenabschnitt gilt bei Regen und Schnee eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h. Doch auch ein langsamer Wasserabfluss auf dem etwa 200 Meter langen Abschnitt begünstigt die Gefahr des Aquaplanings.

Kosten: 50.000 Euro

Damit das Wasser in Zukunft schneller abfließt, ändern Bauarbeiter derzeit die Neigung des Deckbelags der Überholspur. Zusätzlich werden in die Mitteltrennung zwischen den beiden Fahrbahnrichtungen zwei zusätzliche Einlassschächte für eine raschere Entwässerung getrieben.

Die Kosten für die Bauarbeiten belaufen sich auf rund 50.000 Euro und sollen bereits bis zum kommenden Sonntag abgeschlossen sein.