Start für naturnahe Verbauung der Lutz

Vorarlberg / 01.10.2015 • 20:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die künstlichen Betonsperren an der Lutz (vorne im Bild) werden abgetragen.  Foto: tmh
Die künstlichen Betonsperren an der Lutz (vorne im Bild) werden abgetragen. Foto: tmh

Ludesch, Thüringen. Das Jahrhunderthochwasser 2005 hat gezeigt, dass die Hochwasserschutzanlagen an der Lutz saniert und verbessert werden müssen. Die Verantwortung dafür hat der dazu gegründete „Lutzverband“ übernommen. In einem ersten Schritt wurde dem Fluss zwischen Ludesch und Thüringen durch das Abtragen des linksufrigen Begleitdammes mehr Platz gegeben. Nun wird der nächste, rund vier Millionen Euro teure Bauabschnitt in Angriff genommen. Von der Firma Hilti bis zur Einmündung Schloßtobel oberhalb der Landesstraßenbrücke werden in den nächsten Monaten die künstlichen Betonsperren sowie die mit Mauermörtel befestigten, steil abfallenden Ufer abgetragen. Durch das Einbringen von Kiesbänken, Störsteinen, Wurzelstöcken und Rauhbäumen wird der Lebensraum für Tiere und Pflanzen deutlich aufgewertet. „Bevor die  positiven Auswirkungen spür- und erlebbar werden, sind allerdings umfangreiche Bauarbeiten mit all ihren Nebenerscheinungen zu bewältigen“, bestätigt der Obmann des Wasserverbandes Lutz, Ing. Franz Haid. „Es werden umfangreiche Materialtransporte erforderlich sein und entlang des Ufers werden die unvermeidlichen Rodungsarbeiten das Landschaftsbild vorübergehend stark verändern“, so Haid.