Wanderer (81) stürzte 150 Meter in den Tod

01.10.2015 • 20:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Bergung des tödliche verunglückten Deutschen erfolgte mit dem Polizeihubschrauber „Libelle“. Foto: VOL.At
Die Bergung des tödliche verunglückten Deutschen erfolgte mit dem Polizeihubschrauber „Libelle“. Foto: VOL.At

Deutscher Pensionist (81) kam bei Alpinunfall im Kleinwalsertal ums Leben.

Mittelberg. Ein 81-jähriger aus Deutschland stammender Mann beabsichtigte am Mittwoch von der Kanzelwand in Richtung Fiderepasshütte zu wandern. Der Pensionist verließ sein Hotel in Mittelberg gegen 9 Uhr. Als er bis 19.40 Uhr nicht ins Hotel zurückkehrte, wurde die Polizei verständigt. Die Bergrettungen Mittelberg und Riezlern sowie die Polizei starteten eine großangelegte Suchaktion, die jedoch gegen Mitternacht wegen aufziehendem Nebel erfolglos abgebrochen werden musste. Die Suchaktion wurde
am gestrigen Donnerstag um 7 Uhr mit zusätzlicher Beteiligung der Bergrettung Oberstdorf fortgesetzt.

Der vermisste Wanderer wurde um 9 Uhr im Bereich der Hochgehrenspitze im unwegsamen Gelände von der Besatzung des Polizeihubschraubers „Edelweiß“ gesichtet. Die Erhebungen ergaben, dass der Wanderer aus unbekannten Gründen rund 150 m durch eine steile Felsrinne abstürzte und sich dabei tödliche Verletzungen zuzog. Die Bergung des Toten erfolgte mit dem Polizeihubschrauber „Libelle“.