Ressort: Bildung, Sport Verantwortlich: Bernadette Mennel

Vorarlberg / 02.10.2015 • 20:04 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Das Forschungsprojekt zum Thema „Schule der Zehn- bis 14-Jährigen“ hat das vergangene Jahr für Bernadette Mennel in ihrer Funktion als Schullandesrätin wesentlich geprägt. Ohne darin selbst Akzente setzen zu müssen, durfte sie die „good news“ in Form der Ergebnisse verkünden. Ihr Verdienst: Sie hat das Forschungsprojekt in Auftrag gegeben. Mennels Stärke als Schulpolitikerin: Sie hat viel Geduld und verfügt über eine ausgeprägte Bereitschaft für Konsens. Ihre Stärke ist gleichzeitig auch ihre Schwäche: Mennel mangelt es gelegentlich an Entschlossenheit. Gegenüber dem Ministerium wäre ein selbstbewussteres Auftreten im Sinne der Landesinteressen wünschenswert . Die jetzt laufenden Initiativen für Frühpädagogik und die besondere Betreuung der Schul-Schnittstellen sind bereits von ihrem Vorgänger eingeleitet worden, die finanzielle Zusatzunterstützung für Volksschulen ist nach Druck von Volksschullehrern und Direktoren ihr Werk. Ein weiteres Plus von Mennel: Als ehemalige Lehrerin hat sie ein Grundverständnis für Schüler und Lehrer.

Als Sportlandesrätin ist sie nicht unbedingt eine Macherin. Es fehlt ihr ein echter Bezug zum Sport. Zu tun wäre genug: Sie zum Beispiel hat eine millionenteure Schanze zu verwalten oder Fußballstadien zu erneuern.