Zum Gedenken

Vorarlberg / 04.10.2015 • 18:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Helga Metzler

Bezau. Nach schwerer Krankheit wurde Helga Metzler vom Herrgott aus dieser Welt abberufen.

Die Verstorbene wurde am 5. Juni 1952 als erstes von fünf Kindern in die Familie des Hermann und der Martha Reiner geb. Füssinger in Hard geboren. Sie besuchte in Hard die Volks- und Hauptschule. Anschließend absolvierte sie die einjährige Haushaltungsschule in Marienberg in Bregenz. In der Folge verdiente sie bei der Fa. Schwärzler in Hard ihr Geld. Hier bildete sie sich zur Textilzeichnerin aus. Durch ihre Begabung und Fähigkeit arbeitete sie sich bis zur Abteilungsleiterin hoch.

1976 verehelichte sie sich mit dem Sägewerkunternehmer Armin Metzler aus Bezau. Nach der Eheschließung bezog das junge Paar eine Wohnung in seiner Heimatgemeinde Bezau. Aus der glücklichen Verbindung gingen die Kinder Christoph, Andrea und Klaudia hervor. Inzwischen vergrößerte sich der Familienkreis mit zwei Enkelkindern. In Bezau hat sich Helga gut eingelebt und pflegte ein warmes Verhältnis mit der Nachbarschaft. Sehr viel bedeutete ihr der Garten. Helga war auch sehr kreativ. Sie malte viele Bilder. Zahlreiche Aquarellbilder in ihrer Wohnung zeugen von ihrem Können. Seit vielen Jahren umsorgte sie fürsorglich einen Tag in der Woche ihre blinde Mutter in Hard. Im Frühjahr erkrankte Helga. Immer wieder erfolgten Rückschläge, die sie mit eisernem Willen hinnahm und nie jammerte. Ihre Hoffnung auf Genesung war jedoch vergebens. Pfarrer Armin Fleisch zelebrierte das Seelenamt, das vom „Chörle Wiedarmotla“ musikalisch umrahmt wurde. Werner Beer sprach Worte des Abschieds für die Schützengilde und dankte Helga für die langjährige Führung der Gaststätte beim Schützenverein. Peter Fink dankte im Namen der Jahrgänger für die Kameradschaft und Priska Greußing hielt als Nachbarin eine beeindruckende Trauerrede, bei der sie Helgas großartige Nachbarschaft besonders hervorhob. Zum Schluss dankte ein Verwandter der Verstorbenen für die übergroße Gastfreundschaft von Helga. In den Herzen der Angehörigen wird die vorbildliche Gattin, Mutter und Großmutter unvergesslich bleiben. Möge ihr der Herrgott den ewigen Frieden schenken.