Ufermauern werden saniert

06.10.2015 • 16:59 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Auch beim laufenden Brückenneubau wird größter Wert auf Hochwassersicherheit gelegt.  Foto: Hagen
Auch beim laufenden Brückenneubau wird größter Wert auf Hochwassersicherheit gelegt. Foto: Hagen

Überschwemmung durch Dornbirner Ache bei Hochwasser soll verhindert werden.

Dornbirn. (ha) Die Sanierung der rund 180 Jahre alten Ufermauern der Dornbirner Ache im Stadtbereich geht in die nächste Runde: Noch im Herbst soll der Damm zwischen Sägerbrücke und Achmühlerbrücke gesichert werden.

Bereits in den vergangenen Jahren erfolgte in Teilbereichen die Verfugung der mächtigen Steine, welche die Dornbirner Ache in fast zwei Jahrhunderten freigelegt hatte. Derzeit werden die Flussmauern östlich der Dornbirner Ache saniert. Die Arbeiten im Flussbett können nur im Herbst und Frühwinter durchgeführt werden, wenn der Fluss wenig Wasser führt.

Nach Auskunft von Tiefbaustadtrat Gebhard Greber (59) ist die Ufersanierung Teil der Schutzmaßnahmen gegen Überflutungen. Bereits im Vorfeld des Neubaues der Sägerbrücke wurde die Sohle neu befestigt und tiefer gelegt. Damit sollen unter anderem Verklausungen durch Baumstämme bei Hochwasser verhindert werden. Das könnte auch für das Stadtspital, das direkt am Ufer steht, böse Folgen haben.

Aufgrund der topografischen Gegebenheiten und der Niederschlagsmengen im Einzugsgebiet der Dornbirner Ache ist der Wasserstand des Flusses stark schwankend. Ein Dammbruch im Siedlungsgebiet hätte unabsehbare Folgen, da der Fluss durch dicht besiedeltes Gebiet führt.