Allianzen schmieden für die Naturvielfalt

08.10.2015 • 17:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Zahlreiche Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen diskutierten über den Schutz der Naturschätze Vorarlbergs.  Foto: VN/Hofmeister
Zahlreiche Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen diskutierten über den Schutz der Naturschätze Vorarlbergs. Foto: VN/Hofmeister

Diskussionsrunden zum vielfältigen Thema Naturschutz.

götzis. (VN-ram) Naturvielfalt in den Vorarlberger Gemeinden: Darum ging es am Donnerstag in einem Entwicklungsworkshop mit dem provokanten Titel „Wer braucht schon Naturvielfalt?“. Zahlreiche Personen aus Bereichen wie beispielsweise Tourismus, Architektur, Umweltschutz, dem Land Vorarlberg und den Gemeinden selbst folgten der Einladung ins Bildungshaus Sankt Arbogast, um dieser Frage nachzugehen und darüber zu diskutieren, wie Naturvielfalt in Voralberg sichergestellt werden kann. Zur Diskussion lud ein mehrköpfiges Team, bestehend aus Vertretern des Landes, des österreichischen Ökologieinstituts, der Fachhochschule und anderen Experten.

Landesrat Johannes Rauch (56) von den Grünen läutete den Workshop mit einer Rede ein. „Wenn es um die Umwelt geht, muss oft ein Ausgleich zwischen Interessenskonflikten gefunden werden“, sagt er und verweist auf seine nun einjährige Erfahrung als Umweltlandesrat. „Doch auf gewissen Ebenen kann man sich treffen.“ In der Umweltpolitik sei es wichtig, Allianzen zu bilden, ressortübergreifend und gemeinsam mit den Gemeinden.

Eine der Veranstalterinnen, Christiane Machold von der Umweltabteilung des Landes, hob die Projekte der Vorarlberger „Naturvielfalt-Gemeinden“ als positiv hervor. Im Workshop gehe es aber nicht nur um dieses Programm, sondern generell darum, wie Naturvielfalt erhalten werden kann. „Wichtig ist es mit Personen aus anderen Bereichen, etwa Tourismus oder Wirtschaft, zu diskutieren und Schnittstellen zu finden“, sagt sie. „So lange wir nur in unserem eigenen Sud kochen, können wir uns nicht weiterentwickeln.“