Zum Gedenken

Vorarlberg / 08.10.2015 • 18:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Edeltraud Wüstner

Bezau. Nach langer Krankheit, wohlvorbereitet auf den Tod, wurde Edeltraud Wüstner vom Schöpfer in den ewigen Frieden heimgeholt.

Die Verstorbene

wurde am 6. Dezember 1943 als erstes von vier Kindern in die Familie des Hans und der Hilda Wüstner geb. Meusburger in Mellau geboren. Sie erlebte unbeschwerte Kinderjahre und besuchte in Mellau die Pflichtschule.

Anschließend absolvierte sie in Feldkirch die Lehrerbildungsanstalt und wurde Volksschullehrerin. Sie unterrichtete danach an den Volksschulen Bezau, Bizau und Andelsbuch. Schweren Herzens musste sie aus gesundheitlichen Gründen den Lehrerberuf aufgeben. In der Folge übernahm sie in Mauren im Füstentum Liechtenstein die Stelle der Pfarrköchin. Dort war sie nebenher auch im kirchlich-sozialen Umfeld tätig. Nach 24 Jahren trat sie in den verdienten Ruhestand und bezog in ihrem Elternhaus in Bezau an der Bezegg eine Wohnung.

Früher war Edeltraud mehrere Jahre Mitglied im Kirchenchor und dort eine gefragte Sängerin. Vor allem aber war sie eine tiefgläubige und gottesfürchtige Frau. So gab ihr der Glaube auch in ihren schweren Stunden immer wieder Halt.

Als ihre Kräfte nachließen und Edeltraud fremder Hilfe bedurfte, übersiedelte sie 2011 ins Josefheim Bizau, wo sie Geborgenheit fand und bestens betreut wurde. Pfarrer Armin Fleisch feierte einen würdigen Auferstehungsgottesdienst und zeichnete in seiner Predigt ein treffendes Lebensbild der Verstorbenen. Der Gottesdienst wurde von „Gerdas Chörle“ musikalisch umrahmt. Der Herrgott möge ihr alles Gute reichlich lohnen und ihr den ewigen Frieden schenken.