Notarzt rettet im Land seit 30 Jahren Leben

Vorarlberg / 11.10.2015 • 22:32 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Rotkreuz-Abteilung Feldkirch feierte am Samstag das Notarztjubiläum. Foto: VLK
Die Rotkreuz-Abteilung Feldkirch feierte am Samstag das
Notarztjubiläum. Foto: VLK

1985 war in Feldkirch der erste Notarztwagen unterwegs. 

Feldkirch. Im Jahr 1929 wurde in Feldkirch der landesweit erste richtige Rettungswagen in Dienst gestellt. 56 Jahre später galt die Montfortstadt auch beim Notarztdienst als Vorreiterin. Anfang August 1985 wurde mit einem Notarztwagen, der zwischen 7 und 19 Uhr im Einsatz stand, der Probebetrieb gestartet. Im November lief schließlich die 24-Stunden-Bereitschaft an. An dieses für die notfallmedizinische Versorgung in Vorarlberg bedeutende Ereignis erinnerte am Samstag die Rotkreuz-Abteilung Feldkirch bei einer Feier.

35.000 Einsätze

Bereits in den ersten vier Monaten des Jahres 1985 wurde der Notarztdienst 326 Mal zu Hilfe gerufen. Von Anfang an erstreckte sich der Einsatzradius von Nenzing bis nach Götzis, oft sogar über die Region hinaus. 759 Einsätze mussten im ersten Jahr bewältigt werden. Zur Feier hatte die Feldkircher Rotkreuz-Abteilung auch Ärzte, Pflege- sowie Sanitätspersonal der ersten Stunde eingeladen. „Die Bilanz beeindruckt: In den zurückliegenden 30 Jahren wurden vom Notarztdienst in Feldkirch 35.000 Einsätze abgewickelt. Viele Menschen verdanken dem gut bewährten Notarzt-system ihr Leben“, betonte Landeshauptmann Markus Wallner.

Stützpunkte

In Vorarlberg sind aktuell sechs Notarztstützpunkte in Betrieb: im Bregenzerwald (im sogenannten „Rendezvous-System“ mit niedergelassenen Ärzten) sowie in den Landskrankenhäusern Bregenz, Dornbirn, Hohenems, Feldkirch und Bludenz. Darüber hinaus gibt es eine luftunterstützte Notarztversorgung mit dem Hubschrauber des ÖAMTC, der gemeinsam mit der Bergrettung betrieben wird.