Riskanter Zebrastreifen in Wolfurt

Vorarlberg / 13.10.2015 • 21:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Hier fahren viele Autofahrer zu schnell. Foto: VN/Nalik
Hier fahren viele Autofahrer zu schnell. Foto: VN/Nalik

Ein Schutzweg in der Wolfurter Achstraße sorgte für Diskussionen im Bürgerforum.

Wolfurt. (VN-jan) An diesem Zebrastreifen würden nur wenige Autofahrer anhalten, beschwert sich ein Nutzer des Bürgerforums. Außerdem würde die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h nicht immer eingehalten. Der Schutzweg befindet sich auf der Achstraße nahe der Ortsgrenze zu Kennelbach. „Hier wird extrem schnell gefahren, da die Straße aus Richtung Kennelbach sehr breit ist“, will der Forumsnutzer beobachtet haben. „Die Autofahrer können oft nicht mal stehenbleiben, wenn Kinder am Schutzweg warten. Auch für die Autofahrer ist die Sicht schlecht, und sie sind oft überrascht, wenn Personen dort queren wollen.“ Der Zebrastreifen liegt am Scheitelpunkt einer Kurve und ist daher schwer einsehbar. Eine mögliche Lösung sieht der Nutzer in besseren Markierungen und einer Verkehrsinsel. Auch andere Wolfurter kennen das Problem: „Ich habe heute früh meinen sechsjährigen Sohn begleitet, und vier Autofahrer konnten nicht anhalten“, meint einer.

Neue Markierungen

„Es ist schon so, dass die Geschwindigkeit eingehalten wird“, erläutert Victoria Thompson vom Gemeindeamt Wolfurt. Vor etwa einem halben Jahr habe eine Geschwindigkeitsmessung an der Stelle stattgefunden, bei der 85 Prozent der Autofahrer eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 52 km/h gefahren seien. Dennoch arbeitet die Gemeinde an einer Lösung: „Eine bessere Beschilderung beziehungsweise Markierung des Schutzweges ist in Arbeit.“ Der Vorgang soll etwa drei bis vier Wochen dauern. „Wir hoffen, dass sich durch die bessere Markierung die Situation entschärfen wird“, sagt Thompson.