Rodelbahn: Offene Liste will Volksabstimmung

Vorarlberg / 14.10.2015 • 20:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bludenz. (VN-js) Zwei zukunftsweisende Grundsatzbeschlüsse stehen auf der Tagesordnung der heutigen Bludenzer Stadtvertretungssitzung. Zum einen ist dies der „faktische“ Neubau des Bludenzer Freibades und zum anderen geht es um den Grundsatzbeschluss zur Errichtung des Eissportzentrums samt Rodelbahn in Bludenz-Hinterplärsch. Letzteres sorgt schon im Vorfeld der Sitzung für einigen Zündstoff. „Es ist unerlässlich, eine Volksabstimmung über die geplante Kunsteisrodelbahn durchzuführen. Denn über sechs Millionen Euro an öffentlichen Geldern von Land, Bund und Stadt sollen dafür ausgegeben werden! Darüber sollen alle Bludenzer mitbestimmen können“, fordern Klubobmann Wolfgang Maurer und Bildungsstadträtin Karin Fritz von der Offenen Liste. Kommt es heute zu einer Zustimmung für das Projekt, „müssten andere vordringlichere Projekte zurückgestellt werden“, befürchtet Fritz, die gerade im Bildungsbereich großen Investitionsbedarf sieht. Angesichts der angespannten Finanzlage brauche es eine verantwortungsvolle Politik, so Fritz, die von ÖVP und SPÖ verlangt, „dass sie den Bludenzern eine Chance geben, im Rahmen einer Volksabstimmung mitzuentscheiden“.