BZÖ-Chef Dorn darf nicht mehr schimpfen

Vorarlberg / 16.10.2015 • 20:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Feldkirch. (VN-tw, gms) Rasch reagiert hat das Bezirksgericht Feldkirch auf die Beleidigungen des BZÖ-Vorarlberg-Chefs Manfred Dorn (54) gegenüber dem ehemaligen Caritas-Flüchtlingskoordinator Martin Fellacher in einem Facebook-Posting (die VN berichteten). Dorn hatte Fellacher im Facebook und damit öffentlich als „Schlepperkönig“ und „Schutzpatron der Menschenhändler“ bezeichnet.

„Beleidigungen sind gelöscht“

Am Mittwoch dieser Woche beantragte der Feldkircher Rechtsanwalt von Fellacher, Sanjay Doshi (39), eine einstweilige Verfügung, dass Dorn diese Beleidigungen künftig zu unterlassen habe. Diesem Antrag wurde vom Richter am Bezirksgericht „bemerkenswert schnell“ stattgegeben, sagte Doshi im Gespräch mit den VN. Dorn müsse ab sofort derartige Beleidigungen unterlassen und von seiner Seite entfernen, was mittlerweile geschehen sei.

Strafrechtliche Schritte folgen

Damit ist die Causa für den BZÖ-Politiker und ehemaligen Eishockeyspieler allergings noch lange nicht vom Tisch. Rechtsanwalt Doshi gab nämlich gegenüber den VN bekannt, dass er gleichzeitig mit der Unterlassungsklage auch strafrechtliche Schritte gegen Dorn eingeleitet habe.