Ferienpark im Montafon nimmt Form an

18.10.2015 • 17:50 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Fünf von 32 Chalets der Millionen-Anlage in St. Gallenkirch befinden sich bereits in Bau.

st. Gallenkirch. (VN-sas) Die Arbeiten am Ferienpark im St. Gallenkirchner Ortsteil Galgenul haben ordentlich Fahrt aufgenommen, wie ein Lokalaugenschein mit Projektleiter Curd Dirmhirn zeigt. Erst im Juni dieses Jahres wurde mit den Bauarbeiten auf dem knapp 20.000 Quadratmeter großen Areal begonnen. Aktuell sind Arbeiter bereits damit beschäftigt, die Chalets aufzubauen. 30 bis 50 Personen sind täglich im Einsatz.

Fertigteilelemente

„Derzeit sind fünf Häuser in Bau befindlich, fortan sollen wöchentlich zwischen fünf und sieben Häuser aufgebaut werden“, erläutert der Projektleiter den straffen Zeitplan. Parallel dazu sollen die Innenausbauarbeiten beginnen. Diesen raschen Fortschritt machen Fertigteilelemente möglich, die europaweit hergestellt werden. „Der Hauptlieferant ist jedoch in der Steiermark und in Kärnten situiert“, betont Dirmhirn.

Insgesamt sollen 31 Ferienhäuser plus ein Hauptgebäude samt Rezeption und Restaurant entstehen, in der Rezeption soll ein ganzjähriger Service angeboten werden, das Restaurant werde saisonal geöffnet haben. 20 Millionen Euro werden investiert.

Der Betreiber sieht für das „Chalet-Resort Montafon“ ein Vermietungskonzept vor, wonach der Käufer sein Ferienhaus jährlich für sechs Wochen selbst nutzen kann, den Rest des Jahres wird es an Touristen vermietet. Bürgermeister Josef Lechthaler ist sich dessen bewusst, dass die Gemeinde davon zwar kurzfristig profitiert. Langfristig sei dieses Konzept jedoch nicht optimal, da die Chalets nach 20 Jahren vollständig an ihre Besitzer übergehen, „und das birgt die Gefahr, dass die Häuser dann die halbe Zeit leer stehen“. Auch vonseiten der Anrainer sehen sich die Projektbetreiber seit mehr als sieben Jahren, wie Dirmhirn sagt, mit Gegenwind konfrontiert. „Doch haben wir uns stets bemüht, eine für alle verträgliche Lösung zu erarbeiten, indem wir die Häuser gut in die Landschaft integriert haben und so der Dorfcharakter erhalten bleibt.“

Mehr als die Hälfte verkauft

Mit dem Verkauf der Objekte ist der Betreiber des Parks, die CD-Chalet-Resort Boutique, zufrieden. 60 Prozent seien verkauft, primär an deutsche, niederländische sowie aus Belgien und Luxemburg stammende Kunden. Bis Frühling 2016 will man sämtliche Objekte an den Mann bzw. die Frau gebracht haben. Bis Weihnachten dieses Jahres sollen alle Häuser aufgestellt sein. „Unser Ziel ist, dass bis dahin mehr als die Hälfte der Chalets fertig und bewohnbar sind.“ Im Frühling 2016 will man die Bauarbeiten abschließen.