Feldkirch: Ernstfall im Tunnel erfolgreich geübt

Vorarlberg / 20.10.2015 • 23:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mehrere Feuerwehren, das Rote Kreuz und Asfinag-Mitarbeiter nahmen an der Übung teil. Foto: vol.at/Brüstle
Mehrere Feuerwehren, das Rote Kreuz und Asfinag-Mitarbeiter nahmen an der Übung teil. Foto: vol.at/Brüstle

120 Mitglieder der Feuerwehren probten den Einsatz im Amberg­tunnel.

Feldkirch. Der Ambergtunnel war am Montagabend gesperrt. Rund 120 Einsatzkräfte übten darin einen Unfall mit Gefahrgut und mehreren Verletzten.

Die Feuerwehren aus Frastanz, Rankweil und Tosters rückten ab 19 Uhr zum Ambergtunnel aus. Auch Vertreter des Roten Kreuzes Feldkirch sowie Mitarbeiter der Asfinag-Autobahnmeisterei Hohenems nahmen am Training für den Ernstfall teil. Insgesamt waren 120 Einsatzkräfte und 14 Fahrzeuge vor Ort.

Das Übungsszenario: Ein Unfall mit einem Pkw fordert mehrere Verletzte – zusätzlich kommt es zum Austritt von Gefahrgut im Tunnel. „Jeder Handgriff und jede Abstimmung muss im Ernstfall klappen. Dann zählt jede Minute. Diese Übungen helfen, solche Abläufe und Abstimmungen für reelle Einsätze zu trainieren“, sagt Bernhard Köck vom Asfinag-Tunnelmanagement. Einsatzübungen dieser Art werden – wie gesetzlich vorgegeben – in regelmäßigen Abständen in den Asfinag-Tunnels durchgeführt.