Gratulation zum Geburtstag

Vorarlberg / 23.10.2015 • 18:58 Uhr / 8 Minuten Lesezeit

Alfred Hohn (75)

Schwarzach. Mit Herrn Alfred Hohn kann morgen ein sehr aktiver Jubilar die Vollendung seines 75. Lebensjahres feiern. Alfred ist ein leidenschaftlicher Fußballer und war zehn Jahre lang beim FC Dornbirn, 25 Jahre war er Mitglied der Bürgermusik Schwarzach und setzte sich zehn Jahre lang als Gemeindevertreter für die Anliegen der Bürger ein. Er spielt auch gerne Tennis und unternimmt mit seiner Gattin schöne Radausfahrten und Bergwanderungen.

Der Jubilar erblickte in Groß-Waltersdorf in Mähren das Licht der Welt und konnte als Einzelkind bei seinen Eltern Marie und Alfred Hohn eine wohlbehütete Kinderstube erleben. Durch die damaligen Kriegswirren wurde er zwangsweise in die DDR ausgewiesen und kam 1950 nach Schwarzach. Hier machte er nach der Grundschule in der Bundesrealschule eine Ausbildung als Elektrotechniker, fand dann bei den VKW eine passende Anstellung und ging 1990 in den Ruhestand.

1964, beim Baden in Neuamerika, lernte Alfred die Wolfurterin Herta Kaufmann kennen und versprach ihr am 5. April 1970 in der Bruder-Klaus-Kirche in Dornbirn die ewige Treue. Er wurde glücklicher Vater von drei Kindern und ist heute stolzer Opa von Gabriel, der ihm viel Freude bereitet. 1967 konnten sie ihr mit viel Eigenleistung gebautes Haus mit einem schönen Blumengarten beziehen.

Die ganze Familie und alle, die den Jubilar kennen und mögen, wünschen ihm zum Geburtstag das Allerbeste und dass er noch viele Jahre bei guter Gesundheit so aktiv sein kann.

Hirlanda Hudelist (89)

Rankweil. Die Wiege der heutigen Jubilarin Frau Hirlanda Hudelist stand in Osttirol. Als Hirlanda Kontschieder wuchs sie mit sieben Geschwistern in bescheidenen Verhältnissen auf. Heute leben noch zwei Geschwister. „Landa“, wie sie genannt wird, hat zu den Verwandten in Osttirol immer noch herzlichen Kontakt. In den damaligen entbehrungsreichen Nachkriegsjahren war an eine Ausbildung nicht zu denken und „Landa“ arbeitete als Haushaltshilfe bei verschiedenen Familien. 1951 kam die Jubilarin durch ihre Schwester Emma, die in Vorarlberg lebte, ebenfalls ins „Ländle“. Hier bekam sie eine Anstellung als Küchenhilfe in der Valduna. Anschließend war Hirlanda einige Zeit als Stockmädchen im Krankenhaus Dornbirn tätig. Gerne denkt sie an diese Zeit zurück, wo sie aufgrund ihres liebenswürdigen Wesens beim Personal sowie bei den Patienten sehr beliebt war. Hier lernte Frau Hirlanda ihre große Liebe Johann Hudelist kennen und schloss mit ihm 1954 die Ehe. Mit Johann gründete sie eine Familie und wurde Mutter von zwei Söhnen und zwei Töchtern. Leider verstarb der Gatte vor drei Jahren. Frau Hudelist ist ein sehr bescheidener Mensch und kann sich über kleine Dinge im Leben freuen. Oft und gerne besucht sie ihre Kinder mit Familien und freut sich, wenn es allen gut geht. Mit Recht stolz kann die Jubilarin auf ihre acht Enkelkinder sein, die alle ebenso wie ihre Kinder tüchtige, liebenswerte Menschen wurden. Vor einer Woche kam das erste Urenkelkind zur Welt, worüber sich die Uroma besonders freut.

Alle wünschen der lieben Jubilarin einen weiterhin harmonischen Lebensabend und gratulieren aufs Herzlichste!

Wilfried Kopf (90)

Mäder. Als positiver, weltoffener, vitaler und naturverbundener Jubilar vollendet Wilfried Kopf, Gässele 11, am Sonntag sein 90. Lebensjahr.

Wilfried wurde am 25. Oktober 1925 in Koblach-Neuburg als erstes Kind von Anton und Katharina Kopf geboren. Bereits mit 17 Jahren wurde er zum Militärdienst und anschließendem Kriegseinsatz einberufen, 1945 konnte er aus der Kriegsgefangenschaft heimkehren. 1959 ehelichte er seine Gattin Maria, geb. Simma, aus Au. Mit den Kindern Andrea, Ulrich und Reinhard, denen sie eine schöne Kindheit schenken konnten, war das Familienglück perfekt.

Wilfried war Bauer mit Leib und Seele und vermittelte dies in und außerhalb der Familie. Neben vielen Jahren in der Gemeindevertretung war er unter anderem in ehrenamtlichen Funktionen tätig, etwa beim Milchhof Oberland, in der Raiffeisenkasse Koblach und beim Viehzuchtverein. Als lebensfroher Mensch war ihm der Gesang wichtig, von 1948 bis 1999 war er beim Männerchor Frohsinn Koblach als begeisterter Sänger aktiv dabei. Neben dem Gesang wurde seine ausgleichende und gerechte Art im Chor sehr geschätzt.

1983 übergab er seine Landwirtschaft an seinen Sohn Ulrich. Die Nachfolgeregelung war ihm sehr wichtig, immer wieder hat er das „Miteinander“ in der Familie vorgelebt.

1991 übersiedelte er mit seiner Frau Maria nach Mäder auf Ulrichs Hof, war doch die Landwirtschaft sein Leben. Bis ins hohe Alter fuhr er noch mit dem Traktor, und heute ist er nach wie vor täglich (365 Tage!) bereits um 6 Uhr früh im Stall anzutreffen. Heute unterstützt er Maria im gemeinsamen Haushalt und macht gerne einen „Jass“. Als ehemaliger Fußballer ist das Interesse an Fußball ungebrochen – aber auch Skirennen bzw. Skispringen verpasst er selten im Fernsehen. Auch auf dem Fahrrad ist er noch anzutreffen. Er freut sich, wenn seine Kinder und die acht Enkelkinder auf Besuch kommen und mit ihm ein paar schöne Stunden verbringen. Am morgigen Sonntag wird der Geburtstag ausgiebig im Kreise der Familie mit Kindern und Enkelkindern gefeiert. Die ganze Familie wünscht dem Jubilar weiterhin Gesundheit und Lebensfreude!

Franz Duelli (90)

Übersaxen. Am 26. Oktober feiert Altbürgermeister Franz Duelli seinen 90. Geburtstag. Er ist auch der älteste männliche Einwohner der Gemeinde Übersaxen. Franz Duelli wurde am 26. Oktober 1925 in Übersaxen geboren und war von Beruf Landwirt, Waldarbeiter und ab 1963 Angestellter beim Landesstraßenbauamt in Feldkirch. In jungen Jahren wurde er auch vom Kriegsdienst nicht verschont.

Politische Laufbahn

Seine politische Laufbahn begann im April 1955 als Mandatar in der Übersaxner Gemeindestube. Schon zwei Jahre später stand er als Bürgermeister an der Spitze der Gemeindevertretung. Dieses Amt übte er bis 1968 aus. Nach einer Pause von fünf Jahren stellte sich Duelli 1973 ein zweites Mal als Bürgermeister zur Verfügung und blieb 19 Jahre lang im Amt, also bis März 1992. In Summe leitete „üsr Franz“, wie er oft in Übersaxen genannt wird, volle 30 Jahre die Geschicke des Bergdorfs. Lang ist auch die Liste der Aufgaben und Herausforderungen, die in seiner langjährigen Amtszeit zu bewältigen waren: Umsetzung einer modernen Wasserversorgung, Straßenbau, Bau eines neuen Gemeindeamtes, Renovierung der Pfarrkirche, Schaffung eines Sportplatzes, Verwirklichung der Ortskanalisation. Mit all diesen Projekten hat Duelli das Gesicht der Gemeinde Übersaxen ganz wesentlich geprägt.

Ehrungen

Als Zeichen des Dankes für seine Leistungen erhielt Franz Duelli im Jahr 1987 den Ehrenring der Gemeinde Übersaxen verliehen und wurde im Jahr 1993 zum Ehrenbürger ernannt. In den letzten Jahren ist es ruhiger um Franz Duelli geworden und schwere Schicksalsschlägen blieben leider nicht aus. Im Jahr 2012 verstarb seine Gattin Marianne nach längerer Krankheit, und auch er persönlich hatte mit ernsten gesundheitlichen Herausforderungen zu kämpfen. Trotzdem verlor Franz nie sein Interesse an der Politik im Allgemeinen und an der Gemeindepolitik im Besonderen. Als Zeichen der Dankbarkeit für seine Genesung stiftete Franz Duelli im Jahr 2014 ein Wegkreuz beim Ba­lengs-Brunnen.