Verkehrsberuhigung statt Zebrastreifens

28.10.2015 • 20:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Verkehrsmaßnahmen machten laut Stadt einen Schutzweg über die Jakob-Hannibal-Straße überflüssig. Foto: VN/pes
Verkehrsmaßnahmen machten laut Stadt einen Schutzweg über die Jakob-Hannibal-Straße überflüssig. Foto: VN/pes

Verkehrsmaßnahmen in Hohenemser Zentrum machten laut Stadtamt Schutzweg überflüssig.

Hohenems. (VN-pes) Die Schillerallee in Hohenems bietet gerade jetzt im Oktober dem Betrachter eine malerische Kulisse. Herbstspaziergänger und Radfahrer nutzen häufig den von bunten Laubbäumen gesäumten Weg entlang des Emsbachs. Durchschnitten wird der Spazierweg etwa am Rande des jüdischen Viertels jedoch von der Jakob-Hannibal-Straße.

Heute 30er-Zone

Das missfällt einem Teilnehmer des Vorarlberger Bürgerforums offenbar. Im Forum fragte er jüngst: „Warum der Zebrastreifen und Radstreifen weg gemacht wurde beim Übergang Schillerallee/Jakob-Hannibal-Straße entlang dem Damm?“, wir berichteten. Nun äußerte sich das Amt der Stadt Hohenems dazu.

„Durch die umfassende Änderung der Verkehrsführung in der Innenstadt im Herbst 2010 ist der gesamte Bereich mittlerweile eine 30-km/h-Zone“, erläutert Stadtsprecher Mario Lechner auf Anfrage der VN.

Deutlich weniger Verkehr

Doch nicht nur aus diesem Grund habe man die Markierungen an der durchaus wenig befahrenen, aber durch eine Kurve unübersichtlichen Stelle entfernt. Aber, so Lechner, es fahren heute verhältnismäßig wenige Autos durch die Jakob-Hannibal-Straße, so dass es keinen Grund mehr für einen Schutzweg gibt.

„Weil sich durch die verkehrsberuhigenden Maßnahmen die Zahl der Fahrzeuge deutlich reduziert hat, sind entsprechend den für Schutzwege/Zebrastreifen geltenden Richtlinien solche nicht mehr notwendig“, erklärt der Stadtsprecher abschließend.