Zum Gedenken

01.11.2015 • 16:57 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Theresia Dietrich

Bezau. Bis ins hohe Alter rüstig, freundlich und immer frohen Mutes, so bleibt Theresia Dietrich allen, die sie kannten, in guter Erinnerung.

Die Verstorbene

wurde am 6. Juni 1922 als zehntes von elf Kindern in der Großfamilie des Josef und der Maria Katharina Meusbuger, geb. Schneider, in Bezau geboren. Sie erlebte eine wohlbehütete, schöne Kinder- und Jugendzeit. Der Pflichtschule entwachsen, arbeitete sie auf der elterlichen Landwirtschaft und im Haushalt.

1953 heiratete sie im Wallfahrtsort Mariazell den Senner Konrad Dietrich und bezog mit diesem eine Wohnung in Bezau Unterdorf. Aus der glücklichen Verbindung gingen die drei Mädchen Mikle, Gretel und Thesa hervor, die sie zwischenzeitlich zur achtfachen Großmutter und fünfzehnfachen Urgroßmutter machten. 1961 zog sie mit der Familie in ein Haus an der Bezegg, das sie später erwerben konnten.

Zu Theresias schönsten und auch bis zuletzt erfahrenen Lebensabschnitten gehörten die jährlichen Vorsäßzeiten auf Hinteregg. Hier arbeitete sie schon als Kind, und dies ohne Unterbrechung bis ins hohe Alter. Noch heuer im Frühjahr war sie auf ihrem so geliebten Hinteregg. Nun ist es öd und leer in Theresias Vorsäßhütte und alle, die dort ihre großartige Gastfreundschaft erleben durften, werden sie sehr vermissen.

Einen tiefen Einschnitt in ihr Leben brachte der Tod ihres Gatten Konrad, der 1980 im Alter von 58 Jahren an einem Herzinfarkt starb. Als Theresias Kräfte nachließen, wurde sie zu Hause von ihren Kindern bis zuletzt fürsorglich betreut.

Generalvikar Rudolf Bischof, ein Neffe der Verstorbenen, feierte in Konzelebration mit Pfarrer Armin Fleisch den Auferstehungsgottesdienst. Der Generalvikar zeichnete in seiner Predigt ein schönes Lebensbild der Verstorbenen, in dem er besonders ihre Güte und Liebe zur Familie sowie ihre großartige Gastfreundschaft zum Ausdruck brachte.

Der Gottesdienst wurde von „Gerdas Chörle“ musikalisch umrahmt. Laura Vollmer sprach Worte des Dankes und des Abschieds und würdigte Theresias jahrelange freundliche und gute Nachbarschaft.

Möge Gott der sorgenden Mutter alles Gute lohnen und ihr den ewigen Frieden schenken.