„Kein Angriff auf Soldaten“

Vorarlberg / 04.11.2015 • 18:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Soldat wurde angeblich von einem Zaunelement getroffen. APA
Der Soldat wurde angeblich von einem Zaunelement getroffen. APA

Spielfeld. Während die Situation an der Flüchtlingssammelstelle Spielfeld verhältnismäßig ruhig ist, hat am Dienstag ein Vorfall mit einem verletzten Soldaten des Vorarlberger Jägerbataillons 23 für Wirbel gesorgt: Medienberichten zufolge soll es sich um eine Attacke durch einen Flüchtling gehandelt haben. Die Behörden widersprechen und berichten von einem Unfall.

Hatte es zunächst geheißen, ein Flüchtling habe den Soldaten tätlich angegriffen und diesem mit einem Zaun­element Schnittwunden im Gesicht zugefügt, stellt sich die offizielle Version des Vorfalls von Polizei und Bundesheer völlig anders dar.

Angriff nicht bestätigt

Die Polizei bestätigte am Dienstag zwar die Berichte, wonach ein Soldat in Spielfeld verletzt wurde. Allerdings habe sich der Vorfall nicht am Montag, sondern bereits am Wochenende ereignet. Einen Angriff konnte man nicht bestätigen.

Mehrere Flüchtlinge seien an der Absperrung aneinandergeraten. Als zwei Militärpolizisten einschritten und die Flüchtlinge zurückwichen, stürzte ein Zaunelement um. Dieses traf den Angehörigen des JgB 23 im Gesicht und fügte ihm einen Kratzer im Gesicht zu, der im Spital ambulant behandelt wurde.