Gefahren der Dunkelheit

Vorarlberg / 08.11.2015 • 22:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Sichtbarkeit durch Reflektoren minimiert das Risiko von Unfällen. Foto: Sicheres Vorarlberg
Sichtbarkeit durch Reflektoren minimiert das Risiko von Unfällen. Foto: Sicheres Vorarlberg

Sicheres Vorarlberg mahnt zu Reflektoren in der finsteren Jahreszeit.

Dornbirn. Nun hat sie uns wieder, die kühle und dunkle Jahreszeit. Jetzt heißt es auch wieder, sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Sehen und gesehen werden, sollte deshalb die Devise lauten. Es gibt viele Möglichkeiten, sich sichtbar zu machen. Reflektierende Materialien helfen dabei. „Nicht nur Kinder sollten entsprechend gerüstet auf den Weg geschickt werden, auch Erwachsene sind am besten sichtbar, wenn sie an beiden Beinen Reflektoren tragen“, betont Franz Rein von Sicheres Vorarlberg

Besonders tragisch enden immer wieder Unfälle mit älteren Menschen, die in der Dunkelheit im Straßenverkehr übersehen werden. Die Fakten kennen keinen Altersunterschied: eine dunkle Person ist erst bei 25 Metern zu erkennen, ein Reflektor leuchtet bereits bei 140 Metern Entfernung.

Zweiradfahrer, ob motorisiert oder nicht, sollten unbedingt darauf achten, dass die Lichtquellen an ihren Gefährten funktionieren. Angesprochen sind hier in erster Linie die Radfahrer. Man muss derzeit nicht einmal genau hinschauen, um zu sehen, dass kaum ein Drahtesel beleuchtet ist. In solchen Fällen ist es für jeden Autofahrer schwer zu reagieren, wenn plötzlich ein radelnder Schatten aus der Dunkelheit auftaucht.

Bei der Aktion ,,Sehen und gesehen werden“ wird Schulkindern und interessierten Eltern, aber auch Senioren und Vereinen hautnah vor Augen geführt, welche tödliche Gefahr in der Dunkelheit lauert und wie diese Gefahr durch Sichtbarkeit reduziert werden kann. Licht ist bekanntlich die Quelle des Lebens, im Herbst und Winter auch des Überlebens. Reflektoren sind im guten Fachhandel, beim ÖAMTC und in vielen Gemeindeämtern erhältlich.