Nur noch mit Kleinbussen durch Ems

Vorarlberg / 08.11.2015 • 19:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zunehmender Busverkehr sorgt für Ärger. Stadt plant für 2016.

Hohenems. (VN-mip) Die Anwohner der Graf-Maximilianstraße in Hohenems haben sich an die Stadtoberen gewandt. Mit rund 100 Unterschriften fordern sie, das Fahrverbot am Rathaus aufzuheben. Der Verkehr habe zugenommen, weil Bewohner und Besucher durch das Fahrverbot zu einem Umweg gezwungen wären. Speziell die vielen Busse machen den Anwohnern zu schaffen. Dadurch sei die Straße gefährlicher geworden. In den vergangenen drei Jahren habe es im Kreuzungsbereich bei der Mittelschule acht Unfälle mit 16 Verletzten gegeben.

Bürgermeister Richard Amann (59, ÖVP) ist sich des Problems bewusst. Er beruhigt: „Mit der Fahrplanänderung 2016 werden große Busse umgeleitet. Dann dürfen nur noch Kleinbusse in die Innenstadt. Frequenz und Größe der Busse werden dadurch deutlich verringert.“ Eine Messung im Oktober habe ergeben, dass knapp 1900 Fahrzeuge täglich durch die Straße fahren. „Ohne Einbahn würde sich der Innenstadtverkehr verdreifachen“, ist sich Amann sicher. Für die Anwohner der Graf-Maximilianstraße wäre der Effekt gering.