„Wer keine Probleme hat, der forscht auch nicht“

Vorarlberg / 09.11.2015 • 20:53 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
v.l.: Die Preisträger Michael Graf, Valentin Knünz, Thomas Bechtold und Guido Kempter mit LR Bernadette Mennel. Fotos: ame
v.l.: Die Preisträger Michael Graf, Valentin Knünz, Thomas Bechtold und Guido Kempter mit LR Bernadette Mennel. Fotos: ame

Chemiker Thomas Bechtold mit dem Wissenschaftspreis des Landes ausgezeichnet.

Bregenz. (VN-AME) Als „im Prinzip angewandten Luxus“ bezeichnete Univ.-Prof Thomas Bechtold das Arbeiten von Wissenschaftlern in seiner Dankesrede. Wissenschaftler würden immer mit Problemen kämpfen, es müsse nur das „Maß des Wahnsinns mit der Zielerwartung verträglich sein“. Im Montfortsaal des Bregenzer Landhauses hatte ihm zuvor Landesrätin Bernadette Mennel den vor 15 Jahren erstmals vergebenen Wissenschaftspreis überreicht. Die zukunftsweisende Forschung des Preisträgers in Sachen intelligenter Textilien würdigten WISTO-Geschäftsführer Joachim Heinzl und Textilunternehmer Günter Grabher. Bei der vom Ensemble der Kammermusikklasse Adrian Buzac musikalisch begleiteten Feier würdigte Fachhochschul-Rektor Oskar Müller die Leistungen der herausragenden, mit Würdigungspreisen bedachten jungen Wissenschaftler Valentin Knünz und Michael Graf. Letzterer widmete seinen Preis seinem an den Forschungen beteiligten, vor kurzem tragisch verstorbenen Freund und Kollegen Michael Kitzmüller. Die außerordentlichen fachlichen Verdienste von Axel Mündlein und Guido Kempter, die die Spezialpreise bekamen, brachte die Landesrätin den Teilnehmern der Feier näher. Viel Applaus gab es von den Klubobleuten Adi Groß und Michael Ritsch, Abgeordneten wie Nicole Hosp und Hubert Kinz, Bürgermeisterin Andrea Kaufmann und Angehörigen wie Anwalt und Bruder Ekkehard, Sohn Guntram (Starsmedia) und Schwiegertochter Veronika Bechtold.

Familie feierte mit: Veronika und Guntram Bechtold.
Familie feierte mit: Veronika und Guntram Bechtold.
Laudatoren Günter Grabher, Joachim Heinzl und Oskar Müller.
Laudatoren Günter Grabher, Joachim Heinzl und Oskar Müller.