Ein Stadtviertel verändert nach und nach sein Gesicht

Vorarlberg / 10.11.2015 • 19:34 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Gebäude am Dornbirner Bahnhofplatz wird nach Generalsanierung neuer Standort der AK-Geschäftsstelle.

Dornbirn. (ha) Vor zwei Jahren kaufte die Arbeiterkammer um 1,1 Millionen Euro von einer Wiener Immobiliengesellschaft ein Büro- und Geschäftshaus am Bahnhofplatz, ehemals Sitz einer Versicherung. Diese Woche wurde mit der Generalsanierung begonnen.

Nach der Fertigstellung der ersten Bauetappe im Oktober nächsten Jahres verlegt die Arbeiterkammer ihre Geschäftsstelle, die sich derzeit in der Realschulstraße im Messehochhaus befindet, ins erste Obergeschoß. In den anderen drei Etagen ist Platz für Geschäftsflächen, vorwiegend für Bürobetrieb. Derzeit werden Mieter gesucht, so AK-Organisationsreferent Andreas Lampert. Die bestehenden Geschäfte im Erdgeschoß, darunter eine Bäckerei und das inzwischen älteste Caféhaus Dornbirns, sind von den Bauarbeiten, abgesehen von der Lärmbelastung, nicht betroffen und bleiben weiterhin geöffnet. Ab 2021 erfolgt in einer weiteren Bauetappe die Neugestaltung des Erdgeschoßes. Insgesamt investiert die Arbeiterkammer in das Projekt, geplant vom Architekturbüro Johannes Kaufmann, gut vier Millionen Euro.

In der Stadt steht man dem Bauvorhaben positiv gegenüber, „denn wir sind froh über öffentliche Einrichtungen an prominenten Standorten“, betont Stadtplaner Markus Aberer.

In den vergangenen Jahren hat sich das Bahnhofs­umfeld deutlich im Sinne der Stadtplanung verändert, angefangen vom Posthochhaus über den Busbahnhof, den WIFI-Neubau, bis zur Pensionsversicherungsanstalt in der Poststraße.

Ein weiteres Großprojekt an der Bahnhofstraße ist derzeit im Bau: An der Lindenkreuzung wächst die neue fünfgeschoßige Zentrale der BTV langsam in die Höhe. Ein weiteres Projekt, der Bau eines neuen Amtsgebäudes für die Bundespolizei auf dem südwestlichen Parkplatz beim Bahnhof, befindet sich in der Warteschleife.

Die Pläne sind so gut wie fertig, es fehlt nur noch grünes Licht aus dem Innenministerium.

Wir sind froh über öffentliche Einrichtungen an prominenten Standorten.

Markus Aberer