Ziele für Wissenschaft und Forschung definiert

Vorarlberg / 10.11.2015 • 20:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Das Land will mit Wissenschafts- und Forschungsstrategie Innovationsschub leisten.

Bregenz. (VN-tw) Um angesichts der dynamischen Weiterentwicklung die starke Position im internationalen Wettbewerb behaupten zu können, hat das Land eine abgestimmte und koordinierte Wissenschafts- und Forschungsstrategie erstellt. Immerhin zählen Innovation, Forschung und Entwicklung zu den Stärken des Wirtschaftsstandorts Vorarlberg, betonten LH Markus Wallner (48), Statthalter Karlheinz Rüdisser (60) und Landesrätin Bernadette Mennel (56).

Zielgerichtete Entwicklung

Damit solle die Basis für einen neuerlichen Innovationsschub und für zusätzliche Impulse für Vorarlbergs Wirtschaft und wissenschaftliche Einrichtungen gelegt werden, betonte Wallner: „Die Landesstrategie definiert sechs Ziele für eine zielgerichtete und erfolgreiche Weiterentwicklung von Wissenschaft und Forschung und die abgestimmte Zusammenarbeit mit den Forschungseinrichtungen im Land.“

Viele Patentanmeldungen

Die Quote des Landes für Forschung und Entwicklung liege zwar unter dem Österreich-Durchschnitt, sagte Rüdisser, der dies vor allem auf das Fehlen einer eigenen Universität zurückführt. „Dafür ist aber die Forschung in sehr hohem Maße unternehmensfinanziert und anwendungsorientiert.“ Das führe zu einem sehr hohen Output, der sich in einer vergleichsweise überdurchschnittlichen Zahl von Patentanmeldungen niederschlage.

„Stärken gezielt ausbauen“

Wallner sieht ein Gebot der Stunde darin, Stärken gezielt auszubauen, Kompetenzen zu bündeln und den Blick auf Branchen mit großem Zukunftspotenzial zu richten. Zu den Zielen der Wissenschafts- und Forschungsstrategie zählt die weitere Stärkung des Bewusstseins für die Bedeutung von Wissenschaft, Forschung und Innovation für den Standort.