Auffahrkollision im dichten Nebel

11.11.2015 • 22:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Fahrerkabine eines der unfallbeteiligten Lkw wurde schwer beschädigt. Foto: VOL.AT/Rauch
Die Fahrerkabine eines der unfallbeteiligten Lkw wurde schwer beschädigt. Foto: VOL.AT/Rauch

Hoher Sachschaden und ein Leichtverletzter bei schwerem Unfall auf der A 14.

Dornbirn. Aufgrund starken Nebels kam es am Mittwochmorgen auf der A14 kurz vor Dornbirn-Süd (Fahrtrichtung Tirol) zu einem Auffahrunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen. Bei den vorderen beiden Fahrzeugen handelte es sich um Pkw, bei den hinteren um Lkw.

Zum Unfallhergang: Die 43-jährige vorderste Pkw-Lenkerin musste wegen Staubildung ihr Fahrzeug abbremsen. Auch der nachkommenden 45-jährigen Autofahrerin gelang es, ihr Fahrzeug rechtzeitig zum Stillstand zu bringen. Der nachfolgende 50-jährige Lkw-Lenker sah allerdings das Stauende zu spät – er musste eine Vollbremsung einleiten. Zugleich versuchte er, nach links auszuweichen. Der Versuch blieb allerdings erfolglos, der Lenker erfasste den vor ihm stehenden Pkw, worauf dieser in den ersten Pkw geschoben wurde.

Erfolgloser Ausweichversuch

Auch ein zweiter, 27-jähriger Lkw-Lenker konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen. Sein Versuch, rechts auszuweichen, blieb ebenso wenig erfolgreich.

Er erfasste den Anhänger des vor ihm stehenden Lkw. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Anhänger des vorderen Lkw verschoben, sodass er quer auf der Fahrbahn zum Stillstand kam. Durch das Unfallgeschehen wurde die Fahrerkabine des zweiten Lkw aufgerissen und der 27-jährige Lenker leicht verletzt.  Der vordere Lkw war noch fahrtüchtig, ebenso wie der erste Pkw. Am zweiten Pkw entstand erheblicher Sachschaden, er musste vom ÖAMTC abgeschleppt werden.

Totalsperre

Die A 14 musste in Richtung Tirol für etwa eine halbe Stunde total gesperrt werden, ab etwa 9.15 Uhr war die Überholspur wieder befahrbar. Doch nicht nur die Autobahn, sondern auch die Auffahrt Dornbirn-Nord musste komplett gesperrt werden. Der sich daraufhin bildende Stau war etwa sieben Kilometer lang.

Gegen 9.15 Uhr konnte zumindest die Überholspur wieder freigegeben werden, die Aufräumarbeiten dauerten jedoch noch einige Zeit an.